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Eset hat Sicherheitspaket Multi-Device Security aktualisiert

Eset (Grafik: Eset)
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Das plattformübergreifende Schutzpaket des Sicherheitsanbieters deckt bis zu fünf Geräte mit einer Lizenz ab. Die jüngste Ausgabe enthält nun auch Eset Smart Security sowie Eset NOD32 Antivirus. Eine einjährige Lizenz für drei Geräte kostet 44,95 Euro. Neu integriert wurde ein Online-Bankingschutz.

Eset hat sein Portfolio um eine aktualisierte Version von Eset Multi-Device Security ergänzt. Sie enthält die ebenfalls aktuellen Ausgaben Eset Smart Security 2016 sowie Eset NOD32 Antivirus 2016.

Eset Multi-Device Security (Bild: Eset)
Eset Multi-Device Security deckt mit einer Lizenz bis zu fünf Geräte ab (Bild: Eset).

Das Software-Paket des slowakischen Sicherheitsanbieters kann plattformübergreifend bis zu fünf Geräte mit einer Lizenz abdecken. Hierbei ist es ihm zufolge egal, ob es sich bei den fraglichen Geräten um Smartphones, Tablets, PCs oder Macs handelt. Ebenso ist es unerheblich, wieviele Geräte einer Kategorie jeweils mit einer Lizenz ausgestattet werden. Demnach lassen sich beispielsweise ein PC und zwei Smartphones oder auch drei Tablets und drei Macs zeitgleich mit einer Lizenz versorgen. Ist diese aktiviert und gültig, können Nutzer zudem jederzeit die neuesten Software-Versionen auf das jeweilige Gerät spielen. Wird ein Gerät ersetzt, lässt sich dessen Lizenz überdies einfach auf ein neues übertragen.

Eset geht danmit denselben Weg, den zum Beispiel auch schon Symantec bei den Norton-Produkten für Privatanwender und Kaspersky bei seiner “Multi-Device-Edition” eingeschlagen haben. Sie alle tragen damit den Gegebenheiten in europäischen Haushalten Rechnung, in denen eben nicht mehr nur ein PC steht, der für den Internetzugang zuständig ist, sondern oft mehrere Rechner sowie Tablets und Smartphones genutzt werden.

Eset Multi-Device Security soll ressourcenschonend arbeiten und sich aufgrund geringer Systembelastung nicht nur für Gamer, sondern auch für professionelle Anwender wie Grafiker oder Videobearbeitung eignen.

Die neu integrierten Sicherheits-Suiten Eset Smart Security 2016 und Eset NOD32 2016 sind zu Windows 10 kompatibel und kommen mit einer laut Anbieter komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche. Eset Smart Security bringt in der aktuellen Version unter anderem ein Online-Banking-Schutzmodul mit, das den Browser eines Nutzers für Finanztransaktionen absichern soll. Konkret werden dabei eingegebene Passwörter und Kreditkarteninformationen verschlüsselt und somit vor unautorisierten Zugriffen geschützt.

Darüber hinaus hat Eset das ebenfalls in Smart Security integrierte Botnet-Erkennungsmodul überarbeitet, das private Rechner somit besser davor bewahren soll, als Zombie-PCs in Botnetzen etwa für DDoS-Angriffe missbraucht zu werden. Eine weitere Smart-Security-Funktion ist ein Anti-Theft-Modul, das zum Beispiel verlorene Notebooks orten respektive sperren kann. Zudem lässt sich darüber Kontakt zu ehrlichen Findern aufnehmen.

Ebenfalls an Bord ist eine Personal Firewall, die beispielsweise in öffentlichen WLAN-Hotspots für eine sichere Verbindung sorgen soll. Eset NOD32 Antivirus legt den Fokus hingegen eher auf die Bekämpfung von Viren, Spyware, Exploits und Phishing.

Weiterhin umfasst das Schutzpaket der Eset Multi-Device Security das für Android, Symbian und Windows Mobile erhältliche Eset Mobile Security. Für Linux steht indes Eset NOD32 Antivirus 4 bereit, für Mac-Systeme lässt sich Eset Cyber Security beziehungsweise Eset Cyber Security Pro nutzen.

Die unverbindliche Preisempfehlung für eine einjährige Lizenz für drei Geräte liegt bei 44,95 Euro. Wer die Security-Software vorab ausprobieren möchte, kann zunächst die 30-Tage-Testversion kostenfrei und ohne Verpflichtungen herunterladen.

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Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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