Reiseportal TripRebel startet Crowdfunding

Start-UpUnternehmen
TripRebel (Screenshot: ITespresso)

Besonderheit des Hamburger Anbieters ist es, dass Reisende bei Hotelbuchungen auch nachträglich noch von Preisschwankungen profitieren können. Einige Business Angel und der ProSiebenSat.1 Accelerator haben bereits investiert, nun ist eine Crowdfunding-Kampagne auf Companisto angelaufen.

Das Hamburger Start-up TripRebel hat heute auf Companisto eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Bereits innerhalb der ersten Minuten sind über 30.000 Euro eingenommen worden, das Funding-Ziel liegt bei 400.000 Euro. Bereits vorher haben sich einige Business Angel und der ProSiebenSat.1 Accelerator an dem Hotelbuchungsportal beteiligt.

Auf dem bereits recht überlaufenen Markt will sich TripRebel durch eine kleine, aber wesentliche Besonderheit abheben: Reisende können auch nach der Buchung davon profitieren, falls sich die Preise für das Zimmer später reduzieren. Das, so TripRebel, sei immerhin bei 80 Prozent der Hotelbuchungen der Fall. Wurde das Zimmer über das Start-up gebucht, können Nutzer dann wählen, ob sie die Differenz sparen oder ein Upgrade erhalten wollen.

Aktuell lassen sich über TripRebel in 200.000 Hotels Zimmer buchen. Die Website kommt derzeit auf etwa 10.000 Besucher im Monat – was angesichts der Zahlen der Mitbewerber noch deutlich ausbaufähig ist. Aber schließlich ist eine Crowdfunding-Kampagne immer auch ein Mittel zur Popularitätssteigerung und nach dem Einstieg von ProSiebenSat.1 darf man erwarten, dass auch der Sender seinen Teil dazu beiträgt, die Site bekannter zu machen. Geld verdient das Startup über eine Provision für alle gebuchten Zimmer.

TripRebel (Screenshot: ITespresso)
Beim Website-Design hat man sich unschwer erkennbar von großen Vorbildern inspirieren lassen – bei der Technologie dahinter geht TripRebel dagegen neue Wege (Screenshot: ITespresso).

“Nach der Buchung prüfen unsere Suchroboter jeden Tag den gebuchten Hotelpreis: Sinkt dieser im Nachhinein, storniert TripRebel den alten Tarif und bucht auf das neue Angebot um. Der Preisnachlass wird zurückerstattet. Bieten die Hotels Upgrades an, erhalten das unsere Kunden oftmals exklusiv”, erklärt Carlos Borges, neben Gernot Supp einer der beiden Gründer von TripRebel, in einer Pressemitteilung. Verbraucher können laut Borges so bei einem Drittel der Buchungen durchschnittlich bis zu 20 Prozent sparen. Einen Teil des eingesparten Betrags können sie übrigen auch direkt an die Welthungerhilfe spenden.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen