Raspberry Pi Zero: Einplatinencomputer ab sofort für 5 Dollar erhältlich

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pi-zero (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Damit ist es der bislang günstigte Kleinstrechner der Raspberry-Pi-Entwickler. Mit Abmessungen von 6,5 mal 3 Zentimetern und einer Bauhöhe von 5 Millimetern handelt es sich zudem um das bis dato kompakteste Modell. Der Raspberry Pi Zero kommt mit einem Single-Core-SoC mit 1 GHz Takt und ARM11-Architektur sowie mit 512 MByte RAM.

Eben Upton hat in einem Blogbeitrag die sofortige Verfügbarkeit des Raspberry Pi Zero bekannt gegeben. Der neueste Einplatinencomputer der Raspberry-Pi-Entwickler kann bei ausgewählten Distributoren zum Einzelpreis von 5 Dollar erworben werden. Damit ist das Zero-Modell nicht nur der bislang günstigste Kleinstrechner aus der Schmiede der Raspberry Pi Foundation, sondern mit Abmessungen von 6,5 mal 3 Zentimetern und einer Bauhöhe von 5 Millimetern auch der bis dato kompakteste.

pi-zero (Bild: Raspberry Pi Foundation)
Mit einem Preis von 5 Dollar ist der Raspberry Pi Zero der bislang günstigste Einplatinenrechner der Raspberry-Pi-Entwickler. Mit Abmessungen von 6,5 mal 3 mal 0,5 Zentimetern ist er zudem das bis dato kompakteste Modell (Bild: Raspberry Pi Foundation).

Wie die Raspberry-Pi-Modelle der ersten Generation wird auch der Raspberry Pi Zero von Broadcoms Single-Core-SoC BCM2835 angetrieben. Der Prozessor basiert folglich auch wieder auf der ARM11-Architektur, liefert allerdings eine Taktrate von 1 GHz und nicht wie die Originalmodelle eine Taktfrequenz von lediglich 700 MHz. Upton zufolge hat sich die Leistung im Vergleich zur Vorgängergeneration damit um 40 Prozent erhöht. Dem Broadcom-Prozessor stehen 512 MByte LPDDR2-SDRAM zur Seite, womit der Arbeitsspeicher genauso groß ist wie der der Modelle A+ und B+.

Mit der ersten Raspberry-Pi-Generation hat das Zero-Modell zudem die Anzahl der GPIO-Anschlüsse gemeinsam, denn auch hier stehen 40 Portleitungen zwecks Hardware-Erweiterung zur Verfügung. Allerdings sind diese dem Layout der Revisionen A+/B+/2B folgenden GPIOs nicht mit Pins belegt, separate Pin-Leisten zum Auflöten müssen also separat hinzugekauft werden.

An Bord ist dafür wieder ein Micro-SD-Kartenslot, um entsprechende Speicherkarten mit dem darauf abgelegten Betriebssystem einschieben zu können. Der Raspberry Pi Zero unterstützt als OS übrigens das Debian-basierte Raspbian. Zur weiteren Schnittstellenausstattung gehören ein Mini-HDMI-Ausgang zum Anschluss eines externen 1080p-fähigen Monitors, je ein Micro-USB-Anschluss für Strom und Daten sowie ein ebenfalls noch unbelegter Composite-Video-Ausgang.

Die Neuvorstellung kann zum Beispiel über die britischen Distributoren Element 14 und The Pi Hut oder bei den US-Wiederverkäufern von Adafruit bezogen werden. Da die Händler den Einplatinenrechner jedoch als Paket mit allerhand Zubehör wie Speicherkarten, Pin-Leisten oder Adaptern versehen, werden folglich dann doch mehr als 5 Dollar für den Pi Zero fällig.

Obwohl der jüngste Raspberry-Pi-Neuzugang mit den Modellen der ersten Generation mithalten oder diese bei den Leistungsmerkmalen sogar übertrumpfen kann, reicht es dennoch nicht für die Anfang diesen Jahres vorgestellte zweite Raspberry-Pi-Generation. Diese wird nämlich von einem Quad-Core-Chip mit 900 MHz Takt auf ARMs Cortex-A7-Basis angetrieben, der von 1 GByte LPDDR2-RAM unterstützt wird. Dafür ist der Raspberry Pi 2 Model B mit einem Preis von 35 Dollar auch entsprechend teurer.



Raspberry-Pi-Erfinder Eben Upton stellt den Raspberry Pi Zero auch in einem Vimeo-Video vor.

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