Google-Smartphone Nexus 6P nun auch hierzulande erhältlich

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nexus_6P (Bild: Google)

Die ersten Exemplare können hierzulande ab sofort im Google Store bestellt werden. Abhängig von der Speicherkapazität beträgt der Preis für das von Huawei gefertigte Android-6.0-Gerät zwischen 649 und 799 Euro. Angetrieben wird das Nexus 6P von einer Octa-Core-CPU mit bis zu 2 GHz Takt. Unterstützt wird diese durch 3 GByte LPDDR4-RAM.

Google hat nach dem Verkaufsstart des Nexus 5X nun auch mit dem Verkauf des Modells 6P begonnen. Sie sind zunächst im im Google Store erhältlich.

 Nexus 6P (Bild: Google)
Nach dem Nexus 5X liefert Google nun auch das 5,7-Zoll-Smartphone Nexus 6P in Deutschland aus (Bild: Google).

Das von Huawei produzierte Smartphone ist mit wahlweise 32 oder 64 GByte Speicher für 649 beziehungsweise 699 Euro sofort bestellbar. Die Geräte in der Farbe “Aluminium” sollen das Lager Google zufolge in ein bis zwei Werktagen verlassen. Versandkosten werden nicht berechnet. Bei der 128-GByte-Variante für 799 Euro steht bislang noch der Hinweis “Bald verfügbar”. Das gilt auch für die Farbe Graphit.

In Weiß ist das Nexus 6P gegenwärtig nur mit 64 GByte für 699 Euro verfügbar. Während auch hier bei der großen Ausgabe auf eine baldige Verfügbarkeit vertröstet wird, ist eine 32-GByte-Version nicht vorgesehen. Bei allen noch nicht lieferbaren Varianten besteht aber immerhin die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Sobald sie erfügbar sind, werden Interessenten dann per E-Mail benachrichtigt.

Bei einem Einkauf bis 8. Dezember gibt es beim 6P – wie zuvor beim Nexus 5X – einen Chromecast als Gratis-Dreingabe. Der HDMI-Stick muss dazu allerdings beim Kauf dem Einkaufswagen hinzugefügt werden. Er wird dann beim Bezahlen abgezogen. Außerdem bietet Google Käufern die Möglichkeit, Google Play Music 90 Tage kostenlos auszuprobieren. Interessenten der beiden jüngsten Nexus-Modelle können das Angebot noch bis zum 18. April 2017 einlösen. Es steht jedoch nur neuen Abonnenten offen. Voraussetzung ist ein Google-Konto. Nach dem Ende des Testzeitraums kann der Dienst für 9,99 Euro im Monat weiterhin genutzt werden.

Das 6P kommt mit einem Gehäuse aus eloxierten Aluminium. Als Betriebsssytem ist Android 6.0 vorinstalliert. Angetrieben wird das Smartphone durch Qualcomms 64-Bit-Prozessor Snapdragon 810, der acht Kerne und bis zu 2 GHz Takt liefert. Als Grafikeinheit kommt eine Adreno-430-GPU zum Einsatz. Beide werden von 3 GByte LPDDR4-RAM unterstützt.

Huawei verbaut im Nexus 6P ein 5,7 Zoll großes AMOLED-Display, das 2560 mal 1440 Pixel auflöst (Pixeldichte von 518 ppi). Geschützt wird der Bildschirm durch Cornings Gorilla Glass 4, das aufgrund einer fettabweisenden Beschichtung unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und Verschmutzungen sein soll.

In der Rückseite findet sich eine 12,3-Megapixel-Kamera mit doppeltem LED-Blitz. Die einzelnen Pixel sind mit 1,55 µm relativ groß und sollen in Kombination mit einer f/2.0-Blende bei schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen ermöglichen. Die vorderseitige Kamera verfügt über eine Auflösung von 8 Megapixeln und integriert einen 1,4 µm großen Sensor. Einen Blitz sucht der Nutzer jedoch vergebens.

Die Audioaufnahme meistert das Nexus 6P mit drei Mikrofonen und einer eingebauten Geräuschunterdrückung, zur Soundwiedergabe finden sich auf der Vorderseite zwei Stereo-Lautsprecher. Kommunikationsoptionen bestehen via LTE Cat. 6, 802.11ac-WLAN, Bluetooth 4.2 sowie NFC. GPS und Glonass dienen der Positionsbestimmung. Zudem ist ein Fingerabdruckscanner an Bord. Außerdem verfügt das Gerät über einen USB-Typ-C-Anschluss, einen Nano-SIM-Kartenschacht sowie einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss.

Der 3450 mAh fassende Akku unterstützt Qualcomms Schnellladetechnik. Diese soll bewirken, dass der Stromspeicher nach 10 Minuten Ladezeit ausreichend Energie für eine Laufzeit von sieben Stunden hat. Das 6P misst 15,9 mal 7,8 mal 0,73 Zentimeter und wiegt 178 Gramm. Mit Preisen ab 649 Euro kostet das 6P deutlich mehr als in den USA. In der Einstiegskonfiguration verlangt Google dort 499 Dollar.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, CNET.de]

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