Microsoft gibt Entwicklertool Visual Studio Code als Open Source frei

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Visual Studio Logo (Bild: Microsoft)

Microsoft offeriert die nun quelloffene Software für Windows, Mac OS X sowie Linux. Sie ist zudem Bestandteil des neuen Gratis-Programms Visual Studio Dev Essentials, welches auch kostenlose Schulungen und priorisierten Support umfasst. .NET Core 5 und ASP.Net 5 sind ab sofort als Release Candidate verfügbar.

Microsofts Entwicklerwerkzeug Visual Studio Code zählt nun zur Open-Source-Software. Dies hat der Konzern auf seiner Konferenz Connect(); 2015 bekannt gegeben. Überdies ist eine neue Beta von Visual Studio Code für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar. Diese bringt Unterstützung für Erweiterungen und umfasst auch einen Marktplatz für Add-ons – den Visual Studio Marketplace. Dort stehen schon 60 Erweiterungen für Visual Studio Code bereit.

Visual Studio Logo

Zudem stellte Microsoft das neue, kostenlose Programm Visual Studio Dev Essentials vor. Darin enthalten sind der Zugang zu Visual Studio Code, Visual Studio Community, Visual Studio Team Services und Parallels Desktop für Mac sowie Schulungen von Pluralsight, Wintellect und Xamarin und Priority-Support in Foren. Die neuen Visual Studio Team Services positioniert Microsoft als Weiterentwicklung von Visual Studio Online.

Entwicklern stehen auch Release Candidates von .NET Core 5 und ASP.NET 5 für Linux, Windows und OS X zur Verfügung. Die finalen Releases sollen Anfang 2016 erscheinen. Seine DevOps-Lösungen hat Microsoft indes um mobile Anwendungsszenarien für Windows, Android und iOS ergänzt. Sie schließen die Option ein, mobile Anwendungen über die Cloud zu hosten. Neu ist auch die HockeyApp, die Betatests und das Verarbeiten von Nutzer-Feedback und Absturzberichten vereinfachen soll.

Mithilfe der Azure Fabric Cloud können Entwickler nun Microservice-basierende Apps entwickeln und bereitstellen, die Microsoft Azure und Visual Studio vollständig integrieren. Die von Microsoft bereitgestellte Preview von Azure Fabric Cloud erlaubt außerdem die .NET-Entwicklung für Windows Server.

“Mit den Neuerungen der diesjährigen Connect(); bringen wir unsere Multiplattform-Strategie auf das nächste Level”, sagte Peter Jaeger, Senior Director Developer Experience and Evangelism (DX) und Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland. “Dabei ist es uns wichtig, unsere Lösungen einer möglichst großen Zahl von Entwicklern zur Verfügung zu stellen, die damit Anwendungen für alle verfügbaren Plattformen inklusive Windows, OS X und Linux sowie für iOS und Android entwickeln können.”

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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