Druck-Appliance Primos erhält umfangreiches Software-Update

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SEH_primos (Bild: SEH)

Die von der Bielefelder Firma SEH hergestellte Druckbox soll im Major Release 17.1.x anwenderfreundlicher werden. Wichtigste Neuerung ist die Funktion Smart Printer Setup, die eine automatische Druckersuche ermöglicht. Zudem ist Primos nun zu iOS 9 kompatibel. Auch die Treiberdatenbank hat SEH umfassend aktualisiert.

Die Firma SEH Computertechnik aus Bielefeld hat ihrer Druck-Appliance Primos ein umfangreiches Software-Update spendiert. Das Major Release 17.1.x wurde laut Anbieter vor allem hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit verbessert. Wichtigste Neuerung sei die Funktion Smart Printer Setup, die eine automatische Druckersuche ermöglicht.

SEH_primos (Bild: SEH)
SEH Computertechnik hat für die Druck-Appliance Primos ein umfangreiches Software-Update ausgeliefert (Bild: SEH).

Diese soll die Erstkonfiguration des Systems deutlich einfacher und somit anwenderfreundlicher gestalten. Per Mausklick können Nutzer nun bis zu zehn Drucker mit einer Primos-Druckbox verbinden. Zuvor musste der Vorgang vollständig manuell durchgeführt werden. Nach eigenen Angaben hat SEH hierfür eigens eine neue Technologie entwickelt und diese in Deutschland bereits zum Patent angemeldet.

“Die Druckerverwaltung ist dank unseres innovativen Prozesses nun einfacher, schneller und intuitiver”, sagt Joachim Sturmhoefel, Geschäftsführer von SEH Computertechnik. Mithilfe des Expertenmodus sollen Administratoren jedoch auch weiterhin in der Lage sein, alle Geräte manuell zu erfassen.

Die für das Enterprise-Umfeld konzipierte Primos-Hardware schließe eine Marktlücke. Es gebe bislang kaum vergleichbare Produkte, die Drucken von iOS-Geräten aus im einem professionellen Kontext ermöglichten. Im Regelfall sei dies nur nach aufwändigen und kostenintensiven Anpassungen innerhalb der Firmennetzwerke möglich.

Das aktuelle Major Release ist außerdem zu Apples jüngster Mobilbetriebssystemversion iOS 9 kompatibel. Zudem hat SEH die Treiberdatenbank von Primos nach eigenen Angaben weiter ausgebaut. Diese soll nunmehr Treiber für über 12.000 Endgeräte enthalten. Auch die sogenannte Progress Bar, die den Status länger andauernder Prozesse anzeigt, hat ein neues “Look and Feel” erhalten.

Generell ermöglicht die Primos-Appliance das Drucken aller gängigen Dokumenten-, Bild- und Grafikformate. Dabei ist es unerheblich, welche Drucker von welchen Herstellern zum Einsatz kommen. Ebensowenig relevant ist, ob die eine Unterstützung von Apples mobilem Druckstandard AirPrint bieten.

Der Anbieter verweist darauf, dass mit Primos die Installation zusätzlicher Software oder Apps ebenso entfällt wie Investitionen in zusätzliche Hardware wie Druckserver. Automatische Updates, die Nutzung der Cloud oder sonstige Prozesse, die hinsichtlich der Datensicherheit heikel sein könnten, gehörten darüber hinaus ebenfalls der Vergangenheit an, da alle abgewickelten Druckaufträge verschlüsselt würden und innerhalb des Unternehmensnetzwerks verblieben. Alles, was für die mit kompakten Abmessungen von 10,8 mal 10,8 mal 3,3 Zentimeter kommende Primos-Box benötigt werde, sei ein physischer Anschluss an das Firmennetz.

Erstmals hatte SEH Computertechnik seine Primos-Appliance im März diesen Jahres zur CeBIT vorgestellt. Rund zwei Monate später kam sie dann zum Preis von 299 Euro in den Fachhandel.

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