Qnap baut NAS-Angebot um Modelle mit Quad-Core-CPU und bis zu 32 TByte aus

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qnap_TS-4512B_left-angle-of-elevation2BRemote-Control (Bild: Qnap)

Das Modell TS-251+ ist mit zwei, das Modell TS-451+ mit vier Laufwerksschächten ausgestattet. Die lassen sich wahlweise mit 2 oder 8 GByte DDR3L-RAM bestücken. Angetrieben werde die Geräte von einer Quad-Core-CPU.

Qnap hat sein Netzwerkspeicherangebot um die beiden Tower-Modelle TS-251+ und TS-451+ ergänzt. Die ab sofort ausschließlich in Schwarz verfügbaren Geräte richten sich an Privatnutzer und kleine Unternehmen. Sie umfassen je nach Modell eine maximale Kapazität von 16 oder 32 TByte und sind mit 2 oder 8 GByte DDR3L-RAM erhältlich.

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Das TS-251+ kommt mit zwei Laufwerksschächten und fasst eine Kapazität von maximal 16 GByte (Bild: Qnap).

Abhängig von der gewählten Ausstattung beginnen die Preise für die Standardausführung des TS-251+ bei 332 Euro, für die Basiskonfiguration des TS-451+ werden 475 Euro fällig. Denselben Preis verlangt Qnap auch für die erweiterte Konfiguration des TS-251+ mit 8 GByte Arbeitsspeicher. Das Modell TS-451+ mit der maximalen RAM-Ausstattung kostet hingegen 618 Euro.

Das TS-251+ ist mit zwei Laufwerksschächten ausgestattet, das TS-451+ kommt mit vier Festplatteneinschüben. Unabhängig davon nehmen die Einschübe jeweils maximal 8 TByte große und im laufenden Betrieb austauschbare HDDs- oder SSDs im 2,5- und 3,5-Zoll-Format auf. Anbinden lassen sie sich per 6-GBit/s-SATA. Die Neuvorstellungen werden von einem Intel-Celeron-Prozessor mit 64-Bit-Architektur, vier Kernen sowie einem Basistakt von 2 GHz angetrieben.

Laut Qnap sind mit den Neuvorstellungen Funktionen wie Virtualisierung, Online- und Offline-Videotranskodierung sowie HDMI-Videowiedergabe möglich. Dank zweier ebenfalls integrierter Gigabit-LAN-Ports, die unter anderem eine Funktion zur Port-Bündelung bieten, sollen sie eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 225 MByte/s liefern. Bei Aktivierung der 256 Bit starken AES-Volume- und Ordnerverschlüsselung sind nach Angaben des Herstellers immer noch bis zu 205 MByte/s erreichbar.

Zur weiteren Schnittstellenausstattung zählen je zwei USB-2.0- und 3.0-Anschlüsse sowie ein HDMI-Ausgang. Im Lieferumfang ist zudem eine Fernbedienung enthalten.

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Das mit vier Festplatteneinschüben versehene Modell TS-451+ kann bis zu 32 TByte Speicher aufnehmen (Bild: Qnap).

Als NAS-Betriebssystem kommt das hauseigene OS QTS in der Version 4.2 zum Einsatz. Es integriert etwa die Virtualization Station, mit der Anwender mehrere Applikationen auf Windows-, Linux-, Unix- und Android-basierten virtuellen Maschinen ausführen können. Optional ist auch die Ausführung mehrerer isolierter Linux-Systeme auf dem NAS denkbar. Darüber hinaus nutzt die Container Station Virtualisierungslösungen von LXC sowie Docker und ermöglicht das Herunterladen von Apps aus dem integrierten Docker Hub Registry.

Der Hersteller hebt als Besonderheit bei den beiden Neuzugängen hervor, dass sie über die in der Regel auf High-End-Modelle beschränkte Snapshot-Funktion verfügen, für die als Mindestvoraussetzung 4 GByte Arbeitsspeicher benötigt werden. Mithilfe des QTS Storage Manager könnten Anwender dann Snapshots für Volumes und LUNs erstellen. Darüber hinaus ist die Ausführung von Snapshot-Replikations- und -Klonaufgaben möglich. Daneben unterstützen die Netzwerkspeicher Sicherungslösungen für Windows und Mac sowie Notfallwiederherstellungslösungen mit unter anderem Echtzeitfernreplikation (RTRR).

Die NAS-Systeme TS-251+ und TS-451+ (TS-x51+) sind die Nachfolgemodelle der im Juli 2014 vorgestellten Netzwerkspeicherserie TS-x51, die statt eines Quad-Core-Prozessors noch eine 2,4 GHz schnelle Dual-Core-CPU integrierten.

Tipp: Im Artikel Netzwerkspeicher: Was Sie beim Kauf eines NAS beachten sollten, hat ITespresso erklärt, was die Geräte heutzutage leisten und für wen welche Funktionen und Leistungsmerkmale wichtig sind.

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