Synology stellt KMU-NAS mit bis zu 16 TByte Speicher vor

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synology-ds716+ (Bild: Synology)

Jeder der zwei Laufwerksschächte des Diskstation DS716+ fasst eine maximal 8 TByte große SATA-Festplatte oder SSD im 2,5- und 3,5-Zoll-Format. Die lassen sich wiederum im laufenden Betrieb und ohne Werkzeuge austauschen. Ferner bietet das NAS eine Intel-Vierkern-CPU mit bis zu 2,08 GHz Takt und integriertem AES-NI-Verschlüsselungsmodul.

Synology hat seine Produktpalette um den Netzwerkspeicher Diskstation DS716+ ergänzt. Das ab sofort zur unverbindlichen Preisempfehlung von rund 464 Euro erhältliche Gerät richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen. Es wurde laut Synology insbesondere zur Speicherung und Verwaltung von verschlüsselten Daten konzipiert.

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Das Synology-NAS Diskstation DS716+ integriert Laufwerksschächte für zwei jeweils bis zu 8 TByte große HDDs oder SSDs (Bild: Synology).

Standardmäßig bietet das Synology-NAS zwei Laufwerksschächte, in die jeweils maximal 8 TByte große SATA-Festplatten- beziehungsweise SSDs im 2,5- und 3,5-Zoll-Format hineinpassen. Die jeweiligen Laufwerke lassen sich im laufenden Betrieb und ohne Werkzeuge austauschen. Anhand der optional erhältlichen Erweiterungseinheit DX513 kann die Kapazität des DS716+ auf bis zu 56 TByte ausgebaut werden. Damit stehen dann maximal sieben weitere Festplattenschächte zur Verfügung.

Angetrieben wird der Netzwerkspeicher von der Quad-Core-CPU Intel Celeron N3150, die neben ihrer 64-Bit-Architektur einen Grundtakt von 1,6 GHz sowie einen Turbo-Takt von bis zu 2,08 GHz bietet. Des Weiteren ist ein AES-NI-Hardwareverschlüsselungsmodul in den Intel-Chip integriert. Diesem stehen wiederum 2 GByte DDR3-RAM zur Seite.

Das DS716+ ist mit zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüssen ausgestattet, die sowohl Ausfallsicherung (Failover) als auch Port-Bündelung (Link-Aggregation) unterstützen. Erstere soll auch dann für einen kontinuierlichen Netzwerkbetrieb sorgen, wenn bei einer LAN-Verbindung auf einem Port eine Funktionsstörung auftritt. Letztere soll die Verbindungsgeschwindigkeiten über die Einschränkungen eines einzelnen Netzwerkkabels oder -ports hinaus erweitern.

Ist die Port-Bündelung aktiviert, sind laut Anbieter durchschnittliche Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 223 MByte/s respektive 137 MByte/s erreichbar. Verschlüsselte Daten würden hingegen immer noch mit durchschnittlichen 218 MByte/s beim Lesen beziehungsweise sogar mit 141 MByte/s beim Schreiben übertragen. Zur weiteren Schnittstellenausstattung zählen drei USB-3.0-Ports sowie ein eSATA-Anschluss, der durch das Anbinden eines externen Speichers eine weitere Backup-Option zur Verfügung stellen kann.

f-DS716+_back (Bild: Synology)
Die Rückseite des DS716+ bietet neben zwei Gigabit-LAN-Ports auch zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie eine eSATA-Schnittstelle (Bild: Synology).

Der Hersteller hebt weiterhin hervor, dass sich auf dem DS716+ 4K-Videos, die mit dem H.264-Codec komprimiert sind, auf einfache Art und Weise in 1080p-Videos umwandeln lassen. Außerdem bietet das NAS Unterstützung für das Linux-Dateisystem btrfs. Dieses erlaubt zum einen Point-in-Time-Snapshots und zum anderen Datenintegritätsprüfungen. Möglich sind damit aber auch Metadaten-Spiegelungen sowie Kontingente für freigegebene Ordner. Als Vorteile von btrfs nennt Synology unter anderem eine höhere Fehlertoleranz und eine verbesserte Verwaltung.

Auf dem 15,7 mal 10,4 mal 23,2 Zentimeter großen und 1,75 Kilogramm schweren Netzwerkspeicher kommt Synologys modular aufgebautes NAS-Betriebssystem Diskstation Manager (DSM) in Version 5.2 zum Einsatz. Es soll die benötigten Anwendungen für Datensicherung, File Sharing und Netzwerkmanagement bereitstellen.

Die Leistungsaufnahme gibt der Anbieter mit 25,84 Watt an, wenn gerade auf die Festplatten zugegriffen wird. Im HDD-Ruhezustand verbraucht das Gerät 8,84 Watt. Den Geräuschpegel beziffert Synology mit 18 dB(A).

Tipp der Redaktion: Im Artikel Netzwerkspeicher: Was Sie beim Kauf eines NAS beachten sollten, hat ITespresso erklärt, was die Geräte heutzutage leisten und für wen welche Funktionen und Leistungsmerkmale wichtig sind.

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