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Life X5020: Medion bringt 5-Zoll großes LTE-Smartphone für 299 Euro

Medion Life X5020 (Bild: Medion)
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Nicht nur aufgrund des umlaufenden Metallrahmens erinnert das Life X5020 an das iPhone 4. Medions Dual-SIM-Gerät mit Android 5.0 kommt allerdings mit Qualcomms Achtkern-CPU Snapdragon 615 und 3 GByte RAM. Außerdem sind 32 GByte erweiterbarer Speicher und zwei Kameras verbaut.

Medion hat mit dem Verkauf des zur IFA vorgestellten 5-Zoll-Smartphones Life X5020 begonnen. Das Dual-SIM-Gerät mit LTE-Unterstützung ist ab sofort für 299 Euro im Medion-Onlineshop erhältlich. Aktuell wird es dort jedoch nur in Schwarz angeboten. Die Variante mit weißem Gehäuse kann dann voraussichtlich ab 18. November erworben werden.

Medion Life X5020 (Bild: Medion)

Das Life X5020 erinnert äußerlich in einigem an das iPhone 4. Sowohl Vorder- als auch Rückseite werden von Cornings Gorilla Glass geschützt. Ähnlich wie bei iPhone 4 und iPhone 5 ist das Gehäuse an der Seite von einem Metallrahmen eingefasst. Beim Modell in weiß ist dieser in Silber oder Rosé-Gold gehalten. Bei der Variante mit schwarzem Gehäuse ist er grau.

Das 12,7 Zentimeter große IPS-Display stellt 1920 mal 1080 Bildpunkte dar. Als Prozessor verbaut Medion Qualcomms Snapdragon 615. Die acht Kerne der CPU takten mit 1,5 GHz. Ihr stehen 3 GByte RAM und 32 GByte interner Speicher zur Seite. Letzterer lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitern.

Das 14,2 mal 7,2 Zentimeter große, knapp 7 Millimeter dicke und rund 140 Gramm schwere Smartphone verfügt in der Rückseite über eine 13-Megapixel-Hauptkamera. In der Vorderseite sitzt eine 5-Megapixel-Kamera für Selbstporträts und Videotelefonie. Beide Kameras werden von einem Blitzlicht unterstützt. An Kommunikationsoptionen werden Neben LTE Cat. 4 (bis zu 150 MBit/s) werden auch UMTS samt HSPA+ (maximal 21 MBit/s) und Dual-Band-WLAN (802.11ac) unterstützt.

Die Version des Life X5020 mit schwarzem Gehäuse kommt mit einen grauen Metallrahmen (Bild: Medion).
Die Version des Life X5020 mit schwarzem Gehäuse kommt mit einen grauen Metallrahmen (Bild: Medion).

Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 4.0, die Datenübertragungstechnik Miracast, USB-Host-Funktion, GPS, UKW-Radio und Dual-SIM-Support für je eine Micro- und Nano-SIM. Wie immer öfter der Fall, teilen sich MicroSD-Karte und Nano-SIM jedoch einen Slot, sodass nicht beide Funktionen gleichzeitig genutzt werden können. Zudem lassen sich die SIM-Kartenschächte entweder nur für Telefonie oder Datenübertragung nutzen. Anwender müssen sich also vorab überlegen, welche SIM-Karte sie zur Datenübertragung verwenden wollen. Konfiguriert werden die SIM-Kartenschächte über die Software.

Im Life X5020 verbaut Medion zudem einen Akku mit einer Kapazität von 2600 mAh. Dessen Laufzeit gibt der Hersteller mit etwas mehr als sieben Stunden Gesprächsdauer und rund acht Tagen Standby an. Als Betriebssystem ist Android 5.0 vorinstalliert. Ein Over-the-Air-Update auf Version 5.1 soll aber bereits bald verfügbar sein. Ob auch ein Update auf Android 6.0 folgt, ist noch nicht bekannt.

An Software spielt Medion zudem eine Vollversion seiner Outdoor-App GoPal mit Vektorkarten, Wegpunkten, Routen und Geocaching-Funktion sowie eine 30-Tage-Testversion des Antivirenprogramms McAfee Mobile Security auf. Zum Lieferumfang gehören außerdem ein Netzladegerät, In-Ear-Headset, USB-Daten- und Ladekabel, eine Kurzanleitung sowie ein Sicherheitshandbuch.

Die ebenfalls auf der IFA präsentierte, etwas abgespeckte Version des Life X5020 mit der Bezeichnung Life X5004 wird Medion voraussichtlich Ende November auf den Markt bringen. Sie verfügt lediglich über 2 GByte RAM sowie 16 GByte erweiterbaren Speicher. Ansonsten bietet sie aber dieselbe Ausstattung wie das Life X5020. Die Preisempfehlung für das ausschließlich in Schwarz erhältliche Life X5004 liegt bei 249 Euro.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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