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Asus kündigt für 2016 Augmented-Reality-Brille an

Asus (Grafik: Asus)
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CEO Jerry Shen hat die bereits früher diskutierten Pläne am Rande eines Webcast zu den Quartalszahlen bestätigt. Der Manager hält Augmented Reality für wesentlich vielseitiger nutzbar als Virtual Reality. Mit Details hat er sich aber noch zurückgehalten.

Asus wird aller Voraussicht nach 2016 mit einem eigenen Angebot in den Markt für Augmented-Reality-Brillen einsteigen. Das hat CEO Jerry Shen laut CNET.com jetzt in einem Webcast anlässlich der aktuellen Quartalszahlen bestätigt. Bereits zuvor gab es Gerüchte, dass Asus ein auf Microsofts noch in einem frühen Stadium befindlichen Konzept HoloLens ein eigenes Angebot entwickeln wird.

Die Augmented-Reality-Brille Airscouter von  Brother ist etwa für Servicetechniker gedacht, die dann bei ihrer Arbeit beide Hände verwenden und dennoch gleichzeitig in einem Handbuch nachsehen können  (Bild: ITespresso).
Die Augmented-Reality-Brille Airscouter von Brother ist etwa für Servicetechniker gedacht, die bei ihrer Arbeit damit beide Hände verwenden und dennoch gleichzeitig in einem Handbuch nachsehen können (Bild: ITespresso).

Diese Spekulationen hat Shen allerdings nicht bestätigt. Beobachter gehen daher eher davon aus, dass es sich wie bei anderen Asus-Produkten um ein Angebot mit aggressiven Preispunkt handeln wird.

Details zu dem zu erwartenden Produkt hat Shen nicht enthüllt. Er hat lediglich ausgeführt, dass seiner Ansicht nach Augmented Reality wesentlich vielseitiger nutz- und einsetzbar und daher auch ein größerer Markt sein wird, als der für Virtual Reality.

Epson Moverio BT2001 (Bild: Epson)
Epsons Augmented-Reality-Brille Moviereo BT-200 (Bild: Epson).

Während bei letzterem Nutzer vollkommen in ein virtuelles Szenario eintauchen, etwa mit dem von Facebook erworbenen VR-Headset Oculus Rift, dessen Markteinführung Anfang 2016 erfolgen soll, der vom deutschen Unternehmen Carl Zeiss entwickelten VR One oder Samsungs Gear VR, bietet Augmented Reality zahlreiche Möglichkeiten, mit der realen Umwelt zu interagieren und eignet sich auch besser für Multitasking.

Entsprechende Angebot für den professionellen Bereich, etwa für Servicetechniker oder Lagermitarbeiter, unterbreiten bereits seit einiger Zeit Firmen wie Brother, Epson, Ubimax aus Bremen und das intensiv mit SAP zusammenarbeitende Vuzix aus den USA. Gespannt sein darf man auch, was Apple im kommenden Jahr aus der im Mai erfolgten Übernahme des deutschen Augmented-Reality-Spezialisten Metaio machen wird.

Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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