Swiftpoint bringt Computermaus mit Touchscreen-Funktion

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Swiftpoint GT Mouse (Bild: Swiftpoint)

Die GT Mouse wird wie gewohnt über zwei Tasten und ein Scroll-Rad bedient. In die Unterseite ist jedoch zudem eine kleine Stiftspitze integriert. Wird die Maus gekippt und berührt der Stift so die Auflagenfläche, wird das Eingabegerät zum virtuellen Finger. Es simuliert dann Wischbewegungen am Touchscreen.

Swiftpoint hat mit der GT Mouse ein Eingabegerät für Nutzer von Laptops mit Touchscreen vorgestellt, die es müde sind, zwischen Maus und Gestensteuerung zu wechseln. Die GT Mouse lässt sich wie ihre herkömmlichen Pendants über zwei Tasten und ein Scroll-Rad bedienen. Den Unterschied macht eine in der Unterseite integrierte kleine Stiftspitze. Kommt sie durch Kippen der Maus mit der Auflagenfläche in Berührung, simuliert sie für den Touchscreen einen Finger.

Swiftpoint GT Mouse (Bild: Swiftpoint)

Damit lassen sich Wischbewegungen am Touchscreen mit der Maus ausführen und so die gestenbasierende Bedienung vereinfachen. Die GT Mouse ist laut Anbieter ergonomisch geformt. Die präzise Steuerung ist dadurch möglich, dass ein Höcker auf der Oberseite zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten wird. So ähnelt die Benutzung eher der eines Stifts, als der einer klassischen Maus, versichert der Anbieter.

Der durch Ankippen aktivierbare Stift auf der Unterseite der GT Mouse (Bild: Swiftpoint).
Der durch Ankippen aktivierbare Stift auf der Unterseite der GT Mouse (Bild: Swiftpoint).

Zur Nutzung reicht laut Anbieter zum Beispiel auf Reisen im Zug oder Flugzeug auch die Handauflagefläche von Notebooks aus. Verbindung zum Rechner wird über Bluetooth 4.0 oder das mitgelieferte USB-Dongle hergestellt. Letzter dient gleichzeitig als Docking- und Ladestation. Der Akku soll je nach Nutzung zwei bis vier Wochen durchhalten. Mit der integrierten RapidCharge-Technologie ist er zudem nach 30 Sekunden Ladezeit für eine weitere Stunde Nutzungsdauer aufgeladen.

Die GT Mouse lässt sich auf Reisen auch auf engem Raum nutzen, etwa auf der Handablagefläche eines Notebooks (Bild: Swiftpoint).
Die GT Mouse lässt sich auf Reisen auch auf engem Raum nutzen, etwa auf der Handablagefläche eines Notebooks (Bild: Swiftpoint).

Die Maus wird in einem Transportetui aus Leder mit magnetischen Auflageflächen für Maus und USB-Dongle ausgeliefert. Zum Lieferumfang gehört auch ein Tragebeutel, ein Maus-Pad für glatte Oberflächen und ein weiteres, das zum Aufkleben auf die Handauflagefläche von Notebooks gedacht ist. Dies bietet in der linken oberen Ecke die Möglichkeit, die GT Mouse magnetisch anzuheften.

Die Swiftpoint GT Maus ist ab sofort zur unverbindlichen Preisempfehlung von 149 Euro im Fachhandel erhältlich. Online wird sie unter anderem bei unter Technikdirekt.de und Gravis.de verkauft.

Die Geschichte der Computermaus

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Die Geschichte der Computermaus
Den ersten Prototyp einer Computermaus, damals noch aus Holz und mit einer wenig ergonomischen Taste, baute Bill English 1964. Den Ruhm dafür heimste aber sein Chef Douglas C. Engelbart ein, der das Konzept am 9. Dezember 1968 auf einer Konferenz in San Francisco der Öffentlichkeit vorstellte (Bild: Logitech).
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