Intel Capital investiert erneut in Start-ups aus dem Bereich Internet der Dinge

Start-UpUnternehmen
Intel Zentrale (Bild: Ben Fox Rubin/CNET) schließenBild: Ben Fox Rubin/CNET)

Das hat der Wagniskapitalbereich des Chipherstellers auf einer Veranstaltung von ihm in San Diego bekannt gegeben. Der Gesamtwert der Investitioenn liegt bei 22 Millionen Dollar bekannt. Außerdem hat er noch einmal bekräftigt, bis Ende des Jahres ingesamt über 500 Millionen Dollar in Start-ups investieren zu wollen. Mindestens zehn Millionen sind demnach noch übrig.

Auf einber von ihm organsiaierten Veranstaltung in San Diego hat Intel Capital auch die jüngsten Zugänge in seinem Portfolio vorgestellt. Es handelt sich um zehn Firmen, an denen sich der Investmentzweig des Chipherstellers mit insgesamt 22 Millionen Dollar beteiligt hat. Die bisher in diesem Jahr von ihm aufgewendete Summe kletterte damit auf 490 Millionen Dollar. Im Vorjahr waren es noch 359 Millionen Dollar. Intel Capital hat aber offenbar noch weitere Investitionspläne. Denn in San Diego bestätigte es auch, bis Ende des Jahres noch die 500-Millionen-Dollar übertreffen zu wollen.

Viele der von Intel Capital unterstützten Unternehmen entwickeln Hardw- und Software für internetfähige Geräte und Sensoren, also das Internet der Dinge. In diesme Bereich engagiert sich der Konzern seit gut zwei Jahren verstärkt. In Deutschland wurde dafür zum Beispiel im vergangenen Jahr ein Forschungslabor eingerichtet, in dem Kunden Möglichkeiten aufgezeigt und mit Partnern weiterentwickelt werden. Bei den zehn jüngsten Neuzugängen in Intel Capitals Portfolio handelt es sich um Firmen aus den USA, Großbritannien, China, Taiwan und Israel.

Übersicht über die jüngsten Neuzugänge im Portfolio von Intel Capital (Bild: Intel Capital)
Übersicht über die jüngsten Neuzugänge im Portfolio von Intel Capital (Bild: Intel Capital)

Chargifi aus London hate eine neuartige Lösung zum drahtlosen Laden entwickelt. Body Labs aus New York sammelt, digitalisiert und organisiert Daten zum menschlichen Körper, um eine digitale Plattform zu bauen, die die Art verändern soll, wie Konsumgüter entworfen und verkauft werden.

Sckipio aus Israel gehört zu den ersten Produzenten kommerzieller Modem-Chipsätze für den Standard G.fast, der Nachfolger von VDSL2 werden könnte. Microprogramm Information aus Taiwan ist ein Anbieter von IoT-Lösungen und Services für Taxiflotten, Leihfahrräder und mobile Kassensysteme. Perfant Technology aus Peking entwickelt Bildverarbeitungs- und Videotechniken für künstliche Intelligenz, 3D-Rekonstruktionen und Virtual Reality.

Zu den weiteren von Intel Capital neu finanzierten Start-ups zählen FreedomPop aus Los Angeles, LISNR aus Cincinnati, what3words aus London, KMLabs aus Boulder und Prieto Battery aus Fort Collins (beides Colorado). Außerdem neu im Portfolio ist das 2014 gegründete Parallel Machines, das auf Predictive Analytics und maschinelles Lernen spezialisiert ist.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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