Surftab Duo W1: Trekstor bringt 10,1-Zoll-Tablet mit Tastatur und LTE für 300 Euro

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Surftab Duo W1 (Bild: Trekstor)

Das SurfTab Duo W1 ist bereits das vierte Modell, dass Trekstor zusammenmit der Bild-Zeitung unter der Bezeichnung Volks-Tablet vermarktet. Die WLAN-Variante ist zunächst für 249 Euro und die LTE-Version für 299 Euro bei der Deutschen Telekom erhältlich. Anschließend wird das WLAN-Modell bis zum 14. Januar 2016 auch im Handel verkauft.

Trekstor bietet mit dem Surftab Duo W1 ab sofort für 300 Euro ein 10,1-Zoll-Tablet mit Tastatur und LTE an. Es wird zusammen mit der Bild-Zeitung – wie bereits drei andere Trekstor-Tablets zuvor – wieder als “Volks-Tablet” vermarktet. Daher sind auch diesmal wieder eine Reihe mehr oder weniger nützlicher und gewollter Anwendungen des Springer-Verlags auf dem Tablet vorinstalliert.

Das Windows-10-Gerät ist zunächst 14 Tage lang ausschließlich bei der Deutschen Telekom erhältlich. Sie bietet neben der LTE-Ausführung auch eine ansonsten baugleiche Variante mit WLAN an. Sie kostet 249 Euro. Die WLAN-Variante (802.11b/g/n) wird dann anschließend auch im Handel verfügbar sein.

Das Trekstor Surftab Duo W1 wird von einem Intel-Atom-Prozessor (x5-Z8300) mit maximal 1,84 GHz Takt und vier Kernen angetrieben, dem 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der Prozessor kommt zum Beispiel auch in dem von Toshiba für das vierte Quartal angekündigtem, ebenfalls 10.1 Zoll großem Satellite Click 10 zum Einsatz, dessen UVP aber mit 449 Euro deutlich höher liegt.

Surftab Duo W1 (Bild: Trekstor)

Der interne Speicher des Surftab Duo W1 ist 32 GByte groß und kann über einen Micro-SD-Einschub um maximal 128 GByte erweitert werden. Auf dem IPS-Display werden 1920 mal 1200 Bildpunkte dargestellt. Es unterstützt 10-Punkt-Multitouch und ist für die Stifteingabe geeignet. Dafür wird für 39 Euro der Trekstor Active Stylus 1 angeboten.

In dem 1180 Gramm schweren Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff mit einer Gummibeschichtung auf der Rückseite sind je einmal USB 2.0 und USB 3.0 mit Host-Funktion, zwei weitere USB-2.0-Anschlüsse, Bluetooth 4.0, Mikrofon, Audiobuchse und ein Micro-HDMI-Anschluss untergebracht.

Surftab Duo W1 (Bild:Trekstor)

Außerdem ist in der Vorder- und in der Rückseite jeweils eine 2-Megapixel-Kamera verbaut. Stereolautsprecher sind ebenfalls an Bord. Für die QWERTZ-Tastatur ist zudem ein Tastatur-Dock vorhanden. Darin wird das Tablet von einem magnetisch kontrolliertem Mechanismus gehalten und lässt sich in frei wählbaren Winkeln feststellen oder im sogenannten Zelt-Modus aufstellen, was sich besonders beim Medienkonsum empfiehlt.

Neben den vorinstallierten Microsoft Office Mobile Apps Word, Excel und PowerPoint und Zugriff auf 15 GByte Online-Speicher bei OneDrive in Verbindung mit OneNote gehört auch eine als Entertainment-Paket bezeichnete Softwaresammlung zum Lieferumfang. Es besteht aus dem dreimonatigen Nutzungsrecht für das Angebot “Bildplus Digital” mit Bundesliga bei Bild sowie zwei Monatstickets für Sky Online Entertainment und zwei Sky-Online-Supersport-Tagestickets, die sich beispielsweise für Spiele der Fußball-Bundesliga oder der Champions League einsetzen lassen. Außerdem gibt es einen Gratismonat bei Audible mit vier Hörbüchern aus der Reihe “Game of Thrones” sowie einige Testabos für vom Aussterben bedrohte Magazine. Alle Angebote lassen sich mithilfe eines Gutscheins in der Verpackung aktivieren.

Eine Android-Alternative mit 10-Zoll-Display und LTE ist zum Beispiel das Lenovo Tab 2 A10-70L. Es wird von einem MediaTek-Prozessor (MT8732) mit vier Kernen und 1,5 GHz Takt angetrieben, verfügt ebenfalls über 2 GByte RAM, aber nur 16 GByte internen Speicher. Das ab Werk noch mit Android 4.4 ausgerüstete Tablet kostet Online knapp über 300 Euro. Allerdings muss hier die Tastatur-Hülle-Kombination noch als Zubehör erworben werden. Genauso verhält es sich beim ebenfalls vergleichbaren Sony Xperia Tablet Z. Das schon 2013 mit Android 4.1 auf den Markt gekommene Tablet gibt es online ebenfalls für knapp über 300 Euro. Hier ist die Kamera in der Rückseite mit 8 Megapixel besser, dafür nimmt der Kartenlsot nur Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte auf.

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