Kostenloser Dienst MeinPreiswecker soll Schnäppchenjäger bei Amazon unterstützen

E-CommerceMarketing
MeinPreiswecker Logo (Grafik: SynApp)

Der Dienst erfordert lediglich die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse. MeinPreiswecker finanziert sich durch Provisionen, falls Nutzer etwas darüber bei Amazon oder im Amazon Marketplace kaufen. Genutzt wird er über die Website des Anbieters oder mittels Browser-Plug-in.

Die SynApp GmbH aus Teningen bei Freiburg hat mit MeinPreiswecker.de ein Angebot für Amazon-Kunden vorgestellt. Der Dienst ist kostenlos nutzbar, setzt aber zumindest die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse voraus. Für ein bestimmtes Produkt lässt sich dann bei MeinPreiswecker ein Höchstpreis eingeben, den man zu zahlen bereit ist – und der in der Regel unter den aktuellen Angeboten liegen wird. Senkt Amazon oder einer Händler im Amazon Marketplace seinen Preis bis dahin, wird der Nutzer per E-Mail informiert.

MeinPreiswecker Logo (Grafik: SynApp)

Als Alternative zur Web-App werden auch Browser-Erweiterung angeboten. Damit lässt sich beim Surfen auf Amazon.de mit einem Klick für den gerade aufgerufenen Artikel ein Preisalarm einrichten. Die Browser-Add-ons gibt es für Internet Explorer, Firefox, Chrome und Safari. Um sie korrekt nutzen zu können empfiehlt der Anbieter mindestens Internet Explorer 11, Firefox 33, Chrome 38 beziehungsweise Safari 8.

Laut SynApp hilft der Dienst, die sich permanent ändernden Preise bei Amazon im Blick zu behalten. Innerhalb von vier Wochen habe man etwa bis zu 100.000 Preisänderungen verzeichnet. Oft unterbieten sich Händler gegenseitig oder reagieren auf Angebote anderswo, indem sie den Preis senken. Ein einmal gefundenes, günstiges und gemerktes Angebot könne also wenige Tage später schon nicht mehr das günstigste sein. Manuell lasse sich das nur schwer oder gar nicht mehr nicht verfolgen. Preiswecker prüfe daher alle aktiven Preisalarme täglich zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends mindestens achtmal.

Den Nutzen seines Angebots illustriert MeinPreiswecker.de am Beispiel des iPhone 5: 24. März 2015 bei Amazon mindestens 595 Euro, drei Tage später nur noch 509 Euro (Grafik: SynApp).
Den Nutzen seines Angebots illustriert MeinPreiswecker.de am Beispiel des iPhone 5: Das kostete am 24. März 2015 bei Amazon mindestens 595 Euro, drei Tage später nur noch 509 Euro (Grafik: SynApp).

Preise auf werden bei MeinPreiswecker immer ohne Versandkosten angegeben. Der Anbieter nennt dafür technische Gründe. Außerdem weiß er ja nicht, ob ein Nutzer zum Beispiel Prime-Kunde ist und damit kein Versandkosten bezahlt oder die Gesamtbestellung 29 Euro übersteigt und dann kostenlos ist.

Der Entwickler nimmt am Amazon-Partnerprogramm teil und verdient Geld, wenn auf den Link in der E-Mail geklickt wird, die Nutzer bei Erreichen des definierten Preises erhalten. Einmal eingerichtete Preisalarme lassen sich allerdings nur bearbeiten, wenn man sich registriert. Dann werden als Zugabe auch Statistiken und Auswertungen angezeigt, die veranschaulichen sollen, wieviel man mit dem Dienst gespart hat. Für die Registrierung werden ein frei wählbarer Benutzername, die E-Mail-Adresse und ein Passwort benötigt.

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