D-Link präsentiert nachttaugliche IP-Überwachungskameras

Netzwerke
DCS-2210L (Bild: D-Link)

Die mit bis zu 1280 mal 720 Pixeln auflösenden Modelle DCS-2230L und DCS-2210L sollen dank Infrarot-LEDs und 2-Megapixel-CMOS-Sensoren auch in schwach ausgeleuchteten Bereichen klare Bilder liefern. Die drahtlose DCS-2230L kann überall dort, wo ein WLAN-Netz in Reichweite ist, eingesetzt werden. Die kabelgebundene DCS-2210L lässt sich per Power-over-Ethernet versorgen.

D-Link hat sein Portfolio an Videoüberwachungslösungen um die zwei IP-Kameramodelle DCS-2230L und DCS-2210L erweitert. Aufgrund ihrer eingebauten Infrarot-LEDs, die sich bei Einbruch der Dunkelheit automatisch einschalten, sollen sie auch nachts beziehungsweise bei schwierigen Lichtverhältnissen die Überwachung im Haus oder Geschäft gewährleisten. Der Hersteller empfiehlt den Einsatz der Netzwerkkameras insbesondere in Eingangsbereichen oder kleinen Lagern. Die beiden IP-Kameras sind ab sofort verfügbar. Der empfohlene Verkaufspreis für das Modell DCS-2210L beläuft sich auf 279 Euro, für die DCS-2230L werden 10 Euro mehr fällig.

DCS-2210L (Bild: D-Link)
Die IP-ÜberwachungskameraDCS-2210L lässt sich dank Power-over-Ethernet (PoE) über das Netzwerkkabel mit Strom versorgen (Bild: D-Link).

Für die Verwaltung stellt D-Link die mitgelieferte Anwendung D-Viewcam bereit. Sie ermöglicht Live-Streams sowie die Videos zu speichern oder abzurufen. Als kostenloses Grundpaket unterstützt sie 32 IP-Kameras, in der lizenzpflichtigen Version Plus DCS-250 lassen sich sogar bis zu 64 Netzwerkkameras verwalten.

Mittels der Android– und iOS-App mydlink lite können Nutzer auch von unterwegs auf die jeweilige Kamera zugreifen und sämtliche Funktionen direkt verwalten. Die Anwendung unterscheidet laut Hersteller automatisch, ob sich der Kamerabesitzer mit seinem Mobilgerät im Heimnetzwerk befindet oder ob es sich um einen Zugriff aus dem Internet handelt.

DCS-2230L (Bild: D-Link)
Die DCS-2230L kann dagegen drahtlos und in Reichweite eines WLAN-Netzes eingesetzt werden (Bild: D-Link).

Beide Geräte liefern eine HD-Auflösung von bis zu 1280 mal 720 Pixeln und verfügen über einen 2 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor. Ferner kommen beide mit einem 10-fach Digital-Zoom und nutzen zur Videokompression den H.264- respektive Motion-JPEG-Codec. Ein Zwei-Wege-Audiosystem ist zudem ebenso in die Neuvorstellungen verbaut wie ein Micro-SDHC-Speicherkartenslot.

Die ebenfalls integrierten PIR- und Bewegungssensoren erkennen Veränderungen im Bild, nehmen diese auf und schicken eine entsprechende Benachrichtigungs-E-Mail oder eine Push-Nachricht über die mydlink-lite-App an den Nutzer.

Trotz der vielen Gemeinsamkeiten gibt es Unterschiede bei der Anbindung der IP-Kameras ins Netzwerk. So ist die DCS-2230L eine drahtlose Überwachungskamera, die überall in der Reichweite eines WLAN-Netzes zum Einsatz kommen kann. Die kabelgebundene Kamera DCS-2210L kommt mit PoE-Unterstützung (Power-over-Ethernet) und lässt sich so über das Netzwerkkabel mit Strom versorgen – falls das vom Netzwerk unterstützt wird. Dann kann sie auch an Orten platziert werden, wo keine Steckdose in Reichweite ist.

Tipp der Redaktion: Videoüberwachung ist aufgrund gesunkener Preise und verbesserter Technik für immer mehr Einsatzbereiche interessant. Allerdings sind im professionellen Umfeld einige Aspekte im Vorfeld zu bedenken, damit das Projekt ein Erfolg wird. D-Link-Spezialist Robert Rudolph erklärt im Expertenbeitrag für ITespresso, worauf es ankommt.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen