Skype Translator wird Teil der Desktop-Version für Windows

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Skype Logo (Bild: Microsoft)

Nutzern von Skype für Windows 7, 8.x und 10 steht das Update in den kommenden Wochen zur Verfügung. Ob Skype Translator verfügbar ist, zeigt dann ein Weltkugel-Symbol in der rechten oberen Ecke an. Dann sollen sich Gespräche in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Mandarin und Spanisch in jeweils eine andere dieser Sprachen übersetzen lassen.

Die bisher eigenständige Übersetzungs-App Skype Translator steht künftig als Teio der Windows-Desktop-Anwendung von Skype zur Verfügung. Die Funktion wird ab sofort schrittweise Nutzern zur Verfügung gestellt. Nutzer von Skype unter Windows 7, 8.x und 10 sehen in der rechten oberen Ecke ihres Clients an dem dort dann angezeigtem Weltkugel-Symbol, ob sie sie bereits erhalten haben.

Mit Skype Translator werden Audio- und Videotelefonate in jeweils beide Richtungen von Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Mandarin und Spanisch übersetzt. Dazu wird das vom Gegenüber gesprochene jeweils als Text eingeblendet. Schriftliche Sofortnachrichten kann Skype Translator in 50 Sprachen übersetzen.

Mit dem Skype-Translator-Symbol wird angezeigt, ob die Übersetzungsfunktion verfügbar ist (Bild: Microsoft).
Mit dem Skype-Translator-Symbol wird angezeigt, ob die Übersetzungsfunktion verfügbar ist (Bild: Microsoft).

Microsoft hatte den Dienst im Mai 2014 erstmals vorgestellt. Dabei zeigte Skype-Chef Gurdeep Singh Pall die Funktion mit einer deutschen Gesprächspartnerin. Während die Übersetzung vom Deutschen ins Englische recht ordentlich ausfiel, wies die Übertragung vom Englischen ins Deutsche zahlreiche Fehler auf. Microsoft-CEO Satya Nadella betonte damals allerdings, dass das System dazulernen werde und sich mit der Anzahl der verarbeiteten Daten verbessere.

Noch nicht bekannt ist, ob Skype Translator auch auf anderen Plattformen Teil der VoIP-Anwendung wird. Bisher hat Microsoft zumindest weder für Windows 10 Mobile, noch für Mac OS X, Linux, Android, iOS oder Blackberry Pläne bekannt gegeben.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

Tipp der Redaktion: Mitte April hat Microsoft seiner Unified-Communications-Lösung Lync ein umfangreiches Update spendiert, wodurch sie dem klassischen Skype nun stark ähnelt. Das schlägt sich in einer Umbenennung in Skype for Business nieder. Doch was bringt das Update außer einem neuen Namen? ITespresso ist dieser Frage im Artikel Skype for Business: Was bringt der Lync-Nachfolger KMU? nachgegangen.

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