Bundesverband Deutsche Startups hat neuen Vorstand gewählt

Start-UpUnternehmen
Bundesverband Deutsche Startups e.v. (Bild: Bundesverband Deutsche Startups e.v.)

Auf der Mitgliederversammlung in Berlin wurden Florian Nöll, Thomas Bachem, Erik Heinelt, Stephanie Renda, Sascha Schubert, Christian Miele und David Hanf in ihren Ämtern bestätigt. Dem auf neun Mitglieder erweiterten Vorstand gehören nun zudem Christian Vollmann und Tom Kirschbaum zusätzlich an. Erstmals ernannte die Mitgliederversammlung mit Heinz Paul Bonn zudem ein Ehrenmitglied.

Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. (BVDS) wurde am vergangenen Freitag in Berlin die Vorstandschaft neu gewählt und erweitert. Dabei wurde Florian Nöll als Vorsitzender des Vorstands im Amt bestätigt, ebenso Thomas Bachem und Sascha Schubert als stellvertretende Vorsitzende. Dem erweiterten Vorstand gehören nun zudem Christian Vollmann und Tom an. Er wird von Michael Bingel, Robert M. Maier, Franziska von Hardenberg, Torsten Jensen, Dorothea Uzt, Finn Hänsel, Roy Ullmann und Karsten Schaal als Beisitzern im Gesamtvorstand unterstützt.

Mit dem IT-Unternehmer Heinz Paul Bonn ernannte die Mitgliederversammlung zudem erstmals ein Mitglied zum Ehrenmitglied. “Heinz Paul Bonn engagiert sich in einzigartiger Art und Weise für den Verband. Er ist als Beirat wichtiger Berater für den Vorstand, Botschafter für den Verband und seine Mitglieder bei Industrie und Politik und mit seiner Initiative für den MENTORING Brückenbauer zwischen Start-ups und dem Mittelstand”, begründete der Vorstand seinen von der Versammlung angenommenen Vorschlag.

Der Start-up-Verband besteht nun seit drei Jahren und kann auf über 500 Mitglieder verweisen. Neben 70 Ehrenamtlichen sind inzwischen neun feste Mitarbeiter in der Geschäftsstelle für den Verband tätig. Neben einer alljährlichen Übersicht – dem Deutschen Startup Monitor – ist nun auch ein Europäischer Startup Monitor geplant.

Der aktuellen Ausgabe des Deutschen Startup Monitors zufolge, an dem über 1000 Gründer teilgenommen haben, sind die meisten Start-ups in Deutschland – etwa ein Drittel – in Berlin ansässig. Weitere wichtige Standorte sind München, Hamburg und die Metropolregion Rhein-Ruhr. Außerdem dieses Jahr das erste Mal auch Stuttgart-Karlsruhe als Start-up-Cluster untersucht.

Trotz aller Diskussionen schauen die befragten Gründer überwiegend positiv in die Zukunft: 89,3 Prozent von ihnen sind mit der gegenwärtigen Geschäftslage zufrieden, 76 Prozent gehen von einer Verbesserung in den kommenden sechs Monaten aus. Diese Zuversicht wirkt sich auch auf die Bereitschaft aus, neue Stellen zu schaffen. Im Durchschnitt gibt es in den befragten Jungunternehmen 17,6 Arbeitsplätze, in Berlin lieg der Wert mit 27,7 sogar deutlich höher. In den kommenden zwölf Monaten planen die Befragten im Durschnitt acht neue Mitarbeiter einstellen. Im nächsten Jahr entstehen so voraussichtlich fast 50.000 neue Stellen in der Start-up-Szene entstehen.

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