Microsoft legt Android-Beta der E-Mail-Chat-App Send vor

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Microsoft (Bild: Microsoft)

Aktuell können sie allerdings nur Nutzer in bestimmten Ländern verwenden – in Europa nur in Dänemark und Großbritannien. Die bereits verfügbare iOS-Variante hat Microsoft um einige Funktionen ergänzt. Eine Send-App für Windows Phone soll ebenfalls noch kommen.

Microsoft hat eine Beta der im Juli erstmals vorgestellten App Send für Android bereitgestellt. Es handelt sich abei um eine E-Mail-Chat-App, also ein Programm, das Kurznachrichten per E-Mail verschickt. Bisher gab es nur eine Variante für iOS. Beide Versionen sind allerdings derzeit lediglich in den USA und Kanada sowie seit kurzem auch in Brasilien, Dänemark und Großbritannien verfügbar. In diesen Ländern kann die Android-Version von Send über Googles Play Store installiert werden. An einer Ausgabe für Windows Phone arbeitet das Unternehmen noch. Wann diese verfügbar sein wird, ist aber offen.

Send liegt jetzt auch als Beta für Android vor (Bild: Microsoft).
Send liegt jetzt auch als Beta für Android vor (Bild: Microsoft).

Send kombiniert E-Mail-Kommunikation mit der Messaging gewohnten unkomplizierten Nutzung. “Tippen Sie auf einen Kontakt, um eine Unterhaltung zu beginnen. Oder noch besser, Sie wischen einfach, um eine vorgefertigte Antwort wie ‘Ich bin auf dem Weg’ oder ‘Ich melde mich bei dir’ auszuwählen”, erklärt Microsoft die Bedienung der App. Wie von diversen Messengern gewohnt, sehe man auch, wenn jemand eine Antwort schreibt.

Im Gegensatz zu Outlook verzichet Microsoft auf Betreffzeilen und andere formale Elemente einer E-Mail, etwa eine Signatur. Durch die Verknüpfung mit Office 365 werden jedoch alle mit Send gesendeten und empfangenen Nachrichten auch in Outlook angezeigt. Aktuell setzt die Nutzung von Send ein E-Mail-Konto von Outlook oder Office 365 Business beziehungsweise Education voraus. Send ist aber ausdrücklich nicht als Ersatz der Outlook-App gedacht.

Send für iPhone wurde in den vergangenen Wochen um einige Funktionen erweitert, teilt Microsoft zudem mit. Beispielsweise sei es nun möglich, Konversationen zu löschen, einer Konversation weitere Kontakte hinzuzufügen, den eigenen Standort zu übermitteln, Anrufe zu starten und GIF-Dateien weiterzuleiten.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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