QSC reduziert Preise für Breitbandanbindung via Richtfunk

BreitbandNetzwerke
Richtfnk (Bild: Shutterstoc/hin255)

Das Produkt QSC-WLL Business mit Bandbreiten von 2 bis 400 MBit/s positioniert der Anbieter als Alternative zu Glasfaser. Dafür stehen derzeit in Deutschland 150 Basisstationen zur Verfügung. Über sie werden sowohl Backup-Verbindungen als auch primäre Anbindungen hergestellt, wenn andere Breitbandtechnologien nicht die gewünschte Geschwindigkeit bieten.

QSC hat die Preise für die als QSC-WLL Business vermarktete Breitbandanbindung via Richtfunk deutlich reduziert. Die günstigeren Preise gelten ab sofort für alle Bandbreiten ab 10 MBit/s und für alle Mindestvertragslaufzeiten. Der Anschluss per QSC-WLL Business mit 50 MBit/s kostet bei 36-monatiger Laufzeit nun zum Beispiel noch 1049 Euro netto pro Monat, statt wie bisher 1549. Er ist nun also rund 31 Prozent günstiger. Bei einer Laufzeit von 60 Monaten wirkt sich die Reduzierung noch stärker aus. Statt wie bisher 1449 Euro monatlich liegt der Preis nun bei 949 Euro netto pro Monat, wurde also um rund 35 Prozent gesenkt.

Im Rahmen von QSC-WLL Business stehen Bandbreiten von 2 bis 400 MBit/s zur Auswahl. Die kleinste Variante ist ab knapp unter 300 Euro netto pro Monat erhältlich. QSC positioniert das Angebot generell als Alternative zu klassischen Zugangslösungen. Neben dem Ersatz empfiehlt der Anbieter aber auch die Ergänzung klassischer Leitungen als Haupt- oder Backup-Leitung sowie in Gebieten, in denen der Ausbau anderer Breitbandtechnologien keine ausreichenden Geschwindigkeiten verspricht.

Voraussetzung bei den WLL-Produkten (Wireless Local Loop) ist immer eine Sichtverbindung von der Basisstation zum Kunden. Ist die vorhanden, sind laut QSC Strecken von 20 Kilometern und mehr überbrücken. Die Änderung der Bandbreite sei zudem flexibel und schnell möglich. Auch die Erweiterung des derzeit 150 Basisstationen umfassenden Netzes sei bedarfsweise durch Partnerschaften mit Funkturmanbietern und einer hohen Standardisierung kurzfristig möglich. Da Installation und Betrieb vollständig in Eigenregie durchgeführt werde, könne man zudem auch auf Kundenwünsche eingehen. Der Vertrieb erfolgt deutschlandweit über QSC-Vertriebspartner.

In der Regel werden Bandbreiten von 2 bis zu 100 MBit/s über das so genannte Point-to-Multipoint Verfahren (PMP) auf der Frequenz 26 GHz realisiert. Eine Funkstation bedient dabei mehrere Abnehmer. Bei größeren Bandbreiten kommt Point-to-Point (PTP), also das klassische Richtfunkverfahren, auf Frequenzen zwischen 7 und 38 GHz zum Einsatz. Damit steht eine Funkstrecke ausschließlich für die Verbindung zwischen Funkstation und Abnehmer zur Verfügung.

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