Cloudbox to Go als Alternative zu USB-Sticks vorgestellt

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Cloudbox to go Logo (Grafik: SSP Europe)

Das Angebot wurde vom deutschen Unternehmen SSP Europe entwickelt. Das steckt auch schon hinter Cloud-Speichern mehrerer Telekommunikationsanbieter. “Cloudbox to Go” soll diesen aber keine Konkurrenz machen, sondern Firmen als Ergänzung angeboten werden und da den Datenaustausch via USB-Stick ersetzen – insbesondere in der Kommunikation nach außen.

SSP Europe hat mit dem Angebot Cloudbox to Go einen Dienst angekündigt, der in Firmen und Organisationen den bislang via USB-Sticks abgewickelten Datenaustausch mit Externen ersetzen soll. Damit ist der Service trotz seines Namens nicht ein weiterer, klassischer Cloud-Speicher, sondern eher ein ergänzendes Angebot. Alles andere wäre auch schlecht für´s Geschäft: Schließlich steckt Technologie von SSP Europe hinter Cloud-Speichern mehrerer Anbieter, etwa dem Secure Data Drive der Deutschen Telekom oder dem erst kürzlich vorgestellten Cloud-Speicher Data Space des bayerischen Netzbetreibers M-Net.

Cloudbox to go Logo (Grafik: SSP Europe)

Bei Cloudbox to Go erhalten Nutzer einen Upload-Key. Mit dessen Eingabe laden sie dann die für den Austausch bestimmten Dateien in die Cloudbox to Go der Geschäftspartner hoch. Das funktioniert via App oder im Browser. Der Empfänger kann sich die Dateien in seiner persönlichen Inbox anschauen. Er greift dabei niemals auf die Cloudbox to Go des Senders zu. Dadurch erübrigen sich komplexe Freigabeprozeduren. Die sind aber auch deshalb nicht notwendig, weil der Dienst in erster Linie dafür gedacht ist, bestimmte Daten einer großen Gruppe oder einer Vielzahl von Kunden oder Geschäftspartnern zur Verfügung zu stellen, denen man aber nur einmalig oder zumindest selten Daten zur Verfügung stellen will.

Beispiel für eine Cloudbox to Go Sponsored - etwa zur Weitergabe von Dateien an Messebesucher (Bild: SSP Europe).
Beispiel für eine Cloudbox to Go Sponsored – etwa zur Weitergabe von Dateien an Messebesucher (Bild: SSP Europe).

Daher bewirbt der Anbieter für seinen jetzt erprobten und in Kürze verfügbaren Dienst auch damit, dass er die bisher übliche Weitergabe von USB-Sticks – etwa auf Messen – ablösen soll. Firmen haben mit dem Angebot Cloudbox to Go Sponsored etwa die Möglichkeit, eine individuell gestaltete Karte zu überreichen, die dann Zugriff auf die Daten ermöglicht. Ein Vorteil gegenüber dem USB-Stick ist, dass die auch nachträglich ergänzt werden können.

Erprobt hat das Konzept SSP Europe jetzt mit den Organisatoren des Musik-Festivals Love Island. Der Veranstalter ließ Gäste auf dem Festivalgelände von professionelle Fotografen mit den Künstlern fotografieren. Per Upload-Key, ähnlich einer E-Mail-Adresse, wurden den Gäste diese Fotos in ihrer persönlichen Cloudbox to Go zur Verfügung gestellt. Außerdem standen in der “Love Island Cloudbox to Go” mehrere Stunden Musik des Festivals kostenlos zur Verfügung. Im Nachgang sollen Videos, Bilder und Mitschnitte in die “Love Island Cloudbox to Go” hochgeladen werden, zu der die etwa 10.000 Festival-Besucher Zugriff erhalten.

Die Sponsored-Variante der Cloudbox to Go eignet sich aber auch, um Veranstaltungsbesuchern einen Mehrwert zu bieten - wie SSP Europe und die Veranstalter des Musikfestivals Love Island jetzt in einer gemeinsamen Aktion gezeigt haben (Grafik: SSP Europe).
Die Sponsored-Variante der Cloudbox to Go eignet sich aber auch, um Veranstaltungsbesuchern einen Mehrwert zu bieten – wie SSP Europe und die Veranstalter des Musikfestivals Love Island jetzt in einer gemeinsamen Aktion gezeigt haben (Grafik: SSP Europe).

Das Angebot Cloubox to Go soll in Kürze allgemein verfügbar sein. Die Preise beginnen bei 12 Euro pro Jahr für die Version Entry und liegen für die Version Premium bei maximal 59 Euro pro Jahr. Bei der Sponsored-Variante kann der Sponsor die Laufzeit vorgeben. Neben der unmittelbaren Nutzung von Inhalten, etwa Gutscheinen, Rabatt-Coupons oder Gewinnspielen lassen sich während der Laufzeit auch weitere Inhalte hochladen und dem Empfänger zur Verfügung stellen. Die Preise für diesen Dienst werden zwischen zwei und drei Euro liegen. Neben der persönlichen Übergabe ist auch der Versand einer Karte mit Zugangsdaten per Standardbrief möglich.

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