Microsoft hat Windows 10 bereits an 14 Millionen Nutzer ausgeliefert

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Windows 10 Schriftzug (Grafik: ZDNet)

Es kann dennoch noch Wochen dauern, bis alle Nutzer, die Windows 10 reserviert haben, ihre Upgrade erhalten. Wer nicht warten will, kann eine ISO-Datei herunterladen und installieren. Außerdem gibt es für Firmen jetzt die Möglichkeit, eine kostenlose Testversion von Windows 10 Enterprise herunterzuladen.

Microsoft hat erste Zahlen zur Verbreitung von Windows 10 bekannt gegeben. Das neue Betriebssystem sei innerhalb der ersten 24 Stunden seiner Verfügbarkeit auf mehr als 14 Millionen Geräten installiert worden, erklärt Yusuf Mehdi, Corporate Vice President für die Windows and Devices Group. Windows 10 werde wie geplant in Wellen an die Nutzer ausgeliefert, die es bereits reserviert hätten. “Wir tun alles, um die Welt in den kommenden Tagen und Wochen so schnell wie möglich auf Windows 10 umzustellen.”

Verbreitung von Windows 10: Windows benachrichtigt Nutzer, sobald das von ihnen reservierte Upgrade auf Windows 10 zur Installation bereitsteht (Bild: Microsoft
Windows benachrichtigt Nutzer, sobald das von ihnen reservierte Upgrade auf Windows 10 zur Installation bereitsteht (Bild: Microsoft).

Nutzer, die das kostenlose Upgrade von Windows 7 oder Windows 8.1 auf Windows 10 bereits reserviert haben, erhalten von Microsoft eine Benachrichtigung, sobald das OS zur Installation bereit ist. Wer nicht warten will, kann aber auch eine ISO-Datei von Windows 10 herunterladen und das Upgrade von einem USB-Stick oder einer DVD ausführen. Unter Windows 8 lässt sich die ISO aber auch mittels rechtem Mausklick als virtuelles optisches Laufwerk einbinden. Die Installation kann dann über einen Doppelklick auf “Setup.exe” gestartet werden.

Anwender, die vor einem Umstieg Windows 10 erst testen wollen, sich aber keine Zeit genommen haben, die Preview anzuschauen, können Windows 10 Enterprise herunterladen und ohne Einschränkung 90 Tage lang kostenlos auf einem physischen Rechner oder in einer virtuellen Maschine nutzen. Allerdings stehen in der für Firmen gedachten Version einige Microsoft-Apps wie Mail und Kalender, der Windows Store und auch der Sprachassistent Cortana nicht zur Verfügung.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

Windows 8 erreichte laut Daten von NetMarketShare zwölf Monate nach dem Verkaufsstart auf dem Desktop einen Marktanteil von nicht einmal zehn Prozent. Die Bemühungen Microsofts, bei Design und Handhabung im Mobilbereich aufzuholen, stießen bei Desktop-Nutzern auf wenig Gegenliebe. Windows 7 brachte es ein Jahr nach dem Verkaufsstart bereits auf rund 19 Prozent. Den Wert wird Microsoft mit Windows 10 noch einmal übertreffen wollen (Grafik: Statista).
Windows 8 erreichte laut Daten von NetMarketShare zwölf Monate nach dem Verkaufsstart auf dem Desktop einen Marktanteil von nicht einmal zehn Prozent. Die Bemühungen Microsofts, bei Design und Handhabung im Mobilbereich aufzuholen, stießen bei Desktop-Nutzern auf wenig Gegenliebe. Windows 7 brachte es ein Jahr nach dem Verkaufsstart bereits auf rund 19 Prozent. Den Wert wird Microsoft mit Windows 10 noch einmal übertreffen wollen (Grafik: Statista).

Tipp: Praxisartikel zu Windows 10 bei der ITespresso-Schwestersite ZDNet.de:

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