Firmen können Windows 10 Enterprise 30 Tage kostenlos testen

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Windows 10 Bildschirm (Bild: Microsoft)

Die von Microsoft angebotene Testversion lässt sich auf einem Rechner oder in einer virtuellen Maschine nutzen. Nicht enthalten sind der digitale Assistent Cortana. Auch die Microsoft-Apps Mail und Kalender, Kontakte, Fotos sowie der Windows Store wurden weggelassen. Privatanwender können sie ebenfalls nutzen, müssen aber ein paar Tipps beachten.

Microsoft hat eine kostenlose Testversion von Windows 10 Enterprise zur Verfügung gestellt. Sie lässt sich ohne 90 Tag ohne Einschränkungen ausführen. Das gilt auch für Anwender, die Anspruch auch ein kostenloses Upgrade von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 haben. Sie können so das neue Betriebssystem auf einem anderen Rechner testen.

Windows 10 Enterprise ist allerdings, wie der Name schon sagt, für den Einsatz in Firmen ausglegt auf große Unternehmen ausgerichtet. Es bietet daher zwar alle Grundfunktionen, im Gegensatz zu Windows 10 Home und Windows 10 Pro fehlt aber zum Beispiel der Sprachassistent Cortana. Auch die neuen Microsoft-Apps wie Mail und Kalender, Kontakte und Fotos gehören nicht dazu. Microsoft hat zudem auch den Windows Store nicht in Windows 10 Enterprise integriert.

Die 90-Tage-Testversion lässt sich entweder auf einem physischen Rechner, als zweites Betriebssystem in einem Dual-Boot-Setup sowie in einer virtuellen Maschine installieren. Hierfür bieten sich Produkte wie Oracles Virtualbox, VMWares VMware Workstation oder Parallels Desktop an.

Windows 10 Enterprise ist über das TechNet Evaluation Center erhältlich. Nach einer Anmeldung mit einem Microsoft-Konto müssen sich Nutzer noch für die 90-Tage-Testversion registrieren und angeben, in welcher Sprache sie die 32- oder 64-Bit-Version als ISO-Datei herunterladen wollen. Sie lässt sich dann auf einen bootfähigen USB-Stick ziehen oder eine DVD brennen.

Wer als Privatanwender das Betriebssystem ausprobieren will, muss bei der Einrichtung beachten, dass er beim ersten Start gefragt wird, ob er einer Domäne oder einem Azure Active Directory beitreten möchte. Selbst wenn im Regelfall beides bei Privatnutzern nicht verfügbar ist, muss eine Option ausgewählt werden. Sonst kann kein lokales Nutzerkonto angelegt werden. Das lässt sich anschließend in den Einstellungen auf Wunsch auch mit einem Microsoft-Konto verknüpfen.

[mit Material von Stefan Beiersmann ZDNet.de]

Tipp: Praxisartikel zu Windows 10 bei der ITespresso-Schwestersite ZDNet.de:

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