S40: Cat Phones stellt Handwerker-Smartphone vor

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Cat Phones S40 (Bild: Bullitt)

Dem Anbieter zufolge ist das S40 sein bislang strapazierfähigstes Modell. Das 4,7 Zoll große Smartphone übersteht Stürze aus 1,8 Metern Höhe, ist wasserdicht, kratzfest und hat ein besonders helles Display. Es ist ab 10. August zum UVP von 429 Euro erhältlich.

Bullitt baut sein unter der Marke Cat Phones vertriebenes Portfolio an Ruggedized Smartphone mit dem S40 um ein 4,7 Zoll großes LTE-Modell aus. Laut Anbieter habe man bei der Entwicklung die Erkenntnisse von Befragungen der Zielgruppe einfließen lassen. Die hätten sich insbesondere über Displaybruch und Wasserschäden an ihren bislang verwendeten Smartphones beschwert. Diese Probleme wurden zwar auch durch das bisherige Angebot schon weitgehend vermieden, mit der Neuvorstellung will man dem Bereich Ruggedized Smartphones aber vor allem auch beim Design etwas vorwärtskommen und feinere Linien und Formen als bei den Vorgängern bieten.

Cat Phones S40 (Bild: Bullitt)
Mit dem Cat Phone S40 hat der Anbieter sein eigenen Angaben zufolge bisher robustestes Smartphone vorgestellt (Bild: Bullitt).

Das S40 misst 7,35 mal 14,49 Zentimeter, ist 11,5 Millimeter dick und wiegt 185 Gramm. Es erfüllt die Anforderungen der Schutzklasse IP68, ist also stabdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt, und orientiert sich am Militärstandard MIL-SPEC 810g. Diesbezüglich wirbt der Anbieter damit, dass es Stürze aus 1,8 Metern Höhe übersteht. Außerdem soll die Angabe belegen, dass Vibrationen, Stöße und Schläge dem Gerät wenig anhaben können

Das IPS-Display zeigt 540 mal 960 Pixel an, ist von Gorilla Glass 4 geschützt und lässt sich laut Anbieter sowohl mit Handschuhen als auch mit nassen Fingern bedienen. Außerdem sei es “super-hell”, eine genau technische Angabe, was darunter zu verstehen ist, hält aber auch das Datenblatt noch nicht bereit.

In dem Smartphone arbeitet ein Quad-Core-Prozessor von Qualcomm mit 1 GHz Takt (M SM8909), dem 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speicher ist 16 GByte groß und lässt sich mittels Micro-SD-Karten um bis zu 64 GByte erweitern. Die in der Rückseite verbaute Kamera nimmt Bilder mit 8 Megapixeln auf.

Beim Mobilfunk werden neben LTE mit maximal 150 MBit/s im Downlink und 50 MBit/s beim Uplink UMTS, HSPA und HSPA+ sowie GSM, GPRS und EGDE unterstützt. Drahtlose Kommunikation ist zudem auch via WLAN (802.11b/g/n) und Bluetooth 4.1 möglich. Außerdem sind ein Micro-USB-Port sowie AGPS und Glonass verbaut. Der fest verbaute Akku mit einer Kapazität von 3000 mAh soll eine Gesprächszeit von bis zu 18 Stunden ermöglichen und im Standby bis zu 39 Tagen durchhalten.

Cat Phones S40 (Bild: Bullitt)

Besonderheiten sind Sensoren, die mit dem angeschlossenen Alarmsystem davor warnen, dass Wasser eindringen könnte. Eine Animation zeigt dem Nutzer dann an, was zu tun ist. Außerdem gibt es neben dem Zugriff auf Google Play auch einen vorinstallierter App-Store mit Handwerker- und Lifestyle-Apps. Welche sich darunter befinden und ob das eher eine neue Version der von PCs gefürchteten Bloatware oder tatsächlich eine nützliche Funktion ist, wird sich erst bei der Markteinführung am 10. August zeigen. Als Betriebssystemn kommt Android 5.1 zum Einsatz.

Kyocera Torque (Bild: Kyocera)
Etwas teurere, aber auch etwas leistungsfähigere Alternative: Das seit April in Deustchland verfügbare Kyocera-Smartphone Torque (Bild: Kyocera).

Das S40 muss sich dann auch dem Wettbewerb mit dem seit April in Deutschland erhältlichen Ruggedized Smartphone Torque von Kyocera stellen. Dieses ist online derzeit für rund 450 Euro zu haben. Der etwas höhere Preis ist aber auch gerechtfertigt: So arbeitet der Prozessor mit 1,4 GHz Takt, greift auf 2 GByte RAM zurück und bietet das mit 4,5 Zoll nur etwas kleinere Display eine bessere Auflösung von 1280 mal 720 Bildpunkten. Das Torque lässt sich ebenfalls mit Handschuhen bedienen und erfüllt die Anforderungen von IP68. Betriebssystem hier ist Android 4.4.

Eine Besonderheit ist zudem der von Kyocera entwickelte Smart Sonic Receiver. Dieser Keramikaktuator sorgt dafür, dass der gesamte Touchscreen als Lautsprecher arbeitet und sowohl Schallwellen als auch Schwingungen abgibt. So lässt sich ein Gesprächspartner auch bei starkem Umgebungslärm oder bei aufgesetztem Schallschutz, wenn das Telefon an diesen gehalten wird, noch gut verstehen.

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