Tool erlaubt möglicherweise Blockade unerwünschter Updates für Windows 10

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Windows 10 (Bild: Microsoft)

Microsoft hatte für die Insider Preview seines nächsten Betriebssystem bereits Anfang Juli ein Tool bereitgestellt, mit dem sich unerwünschte Updates für Windows 10 blockieren lassen. Es funktioniert allerdings auch mit dem aktuellen Build 10240, das der RTM-Version entsprechen soll. ZDNet-Blogger Ed Bott nimmt daher an, dass es auch mit der für Mittwoch angekündigten Final von

Microsoft hatte für die Insider Preview seines nächsten Betriebssystem bereits Anfang Juli ein Tool bereitgestellt, mit dem sich unerwünschte Updates für Windows 10 blockieren lassen. Es funktioniert allerdings auch mit dem aktuellen Build 10240, das der RTM-Version entsprechen soll. ZDNet-Blogger Ed Bott nimmt daher an, dass es auch mit der für Mittwoch angekündigten Final von Windows 10 verwendet werden kann.

Der optionale Patch KB3073930 erlaubt es, Updates für Windows inklusive Sicherheits-Fixes und Treiber zu blockieren, damit sie nicht installiert werden und die blockierten Patches zu verwalten. Interessant ist das, weil Microsoft mit Windows 10 ursprünglich für eine schnellere Verteilung von Updates sorgen wollte.

Daher könenn Nutzer der Home-Version Aktualisierungen weder abwählen noch verzögern und Käufer der Pro-Version sie lediglich hinausschieben, aber nicht ganz ablehenn. Lediglich bei der Nutzung von Windows 10 Enterprise ist optional die Nutzung einer Version mit langfristig gleichbleibenden Features über mehrere Jahre hinweg möglich.

Microsoft will mit der neuen Update-Politik sicherstellen, dass Nutzer stets mit einem aktuellen System arbeiten. Der Update-Zwang setzt allerdings voraus, dass die Aktualisierungen fehlerfrei sind. Aufgrund der Vielfältigkeit des Windows-Ökosystems ist es allerdings möglich, dass Updates für einige Nutzer problematisch sind, weil sie in ihrer speziellen Konfiguration zu Fehlern führen.

Bisher konnten sie deren Installation auf ihrem System blockieren. Unter Windows 10 ist das grundsätzlich aber nicht mehr möglich. Ein weitere Fehlerquelle sind Treiber-Updates von Hardwareherstellern, die Microsoft ebenfalls über Windows Update anbietet und deren automatische Installation ebenfalls nicht verhindert werden kann.

Bott weist zudem darauf hin, dass unter Windows 10 die Systemwiederherstellung ab Werk deaktiviert ist. Somit wird vom Betriebssystem vor der Installation von Updates kein Systemwiederherstellungspunkt erstellt, der das Zurücksetzen auf einen funktionierenden Stand erlaubt.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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