SP 6430DN: Ricoh bringt kompakten und schnellen A3-Schwarzweißdrucker

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SP 6430DN (Bild: Ricoh)

Der SP 6430DN liefert nach einer Aufwärmzeit von 16,6 Sekunden die erste Seite innerhalb von 6,5 Sekunden. Die maximale Druckgeschwindigkeit liegt bei 38 Seiten pro Minute, die Druckauflösung bei 1200 mal 1200 dpi. Als empfohlene monatliche Spitzenauslastung nennt Ricoh bei 150.000 Seiten.

Ricoh baut sein Angebot an Laserdruckern um den A3-Schwarzweißdrucker SP 6430DN aus. Der Hersteller hebt insbesondere dessen kompakte Bauform hervor: Mit 45,9 mal 39,2 mal 34,8 Zentimetern sei er kaum größer ist als ein gewöhnlicher A4-Drucker. Die Maße gelten für die Standard-Papierkapazität von 500 Blatt. Diese lässt sich über weitere Kassetten auf das Vierfache ausbauen – wodurch der Drucker dann natürlich höher wird.

Zweiter Besonderheit der Neuvorstellung sind Ricoh zufolge der mit einem TEC-Wert von 1,81 kh niedrigsten Energieverbrauch seiner Klasse. Im Ruhemodus liege die Leistungsaufnahme bei unter einem Watt, ein ECO Night Sensor und ein Wochen-Timer könnten den Energieverbrauch zusätzlich reduzieren.

SP 6430DN (Bild: Ricoh)

Der SP 6430DN liefert bis zu 38 Seiten pro Minute, beherrscht Duplexdruck und kann immer via Gigabit-Ethernet-Port, optional auch via WLAN (802.11a/b/g/n) ans Netzwerk angebunden werden. Darauf zugreifen können Rechner mit allen gängigen Windows-Versionen sowie Mac OS ab 10.6. Für Drucken von Mobilgeräten steht die App “Smart Device Print&Scan” von Ricoh bereit.

Als Druckersprachen werden standardmäßig PCL5e, PCL6, Adobe PostScript 3 und PDF unterstützt, optional sind XPS und IPDS möglich. Ebenfalls optional gibt es eine 250 GByte große Festplatte mit Verschlüsselung und Überschreibverfahren.

Die Tonerkapazität gibt Ricoh mit 10.000 Seiten an, mit dem Starter-Kit sollen sich 6000 Ausdrucke realisieren lassen. Die Papiereinzugskapazität liegt bei 500 Blatt, lässt sich aber auf 2100 Blatt erweitern, die Papierausgabe fasst maximal 500 Blatt.

SP 6430DN (Bild: Ricoh)

Der EVP für den Ricoh SP 6430DN liegt bei 2100 Euro. Damit ist die Neuvorstellung etwas teurer als zum Beispiel der Kyocera FS-6970DN, den es online schon ab 1770 Euro gibt. Er schafft mit 35 Seiten pro Minute annähernd so viel wie der SP 6430DN, bietet dieselbe Druckauflösung und ist mit einem Zentimeter mehr Tiefe und 3 Millimetern mehr Breite fast genauso kompakt wie der Ricoh-Wettbewerber.

Allerdings ist die maximale Papierkapazität mit 1350 Blatt doch deutlich geringer und fasst die Papierablage mit 250 Blatt auch nur die Hälfte. Außerdem muss man hier auf die Möglichkeit verzichten, per WLAN zuzugreifen. Das allerdings dürfte das kleinste Problem sein, sind diese Modelle ja ohnehin eher als Arbeitspferde in Umgebungen gedacht, in denen auch noch andere, kleinere (Farb)-Drucker zu finden sein dürften. Ein weiterer Pluspunkt geht beim Energieverbrauch an Ricoh: Der FS-6970 benötigt im Ruhemodus mit 6,3 Watt das Sechsfache.

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