Kostenlose Web-Apps: die besten Online-Anwendungen

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Websites WWW (Bild: Shutterstock Angela Waye)

Web-Apps sind Anwendungen, die komplett im Browser laufen und die Installation von Software überflüssig machen. Hunderte solcher Apps gibt es mittlerweile im Internet – viele davon sogar kostenlos. ITespresso hat 40 besonders nützliche ausgewählt.

Cloud-Dienste wie Dropbox und Google Drive, schnelle Internetleitungen zu Hause und unterwegs, Web-Shopping und Videotelefonie per Internet – aus dem Online-Trend ist längst Alltag geworden. Und das betrifft auch klassische Software, die man dank Web-Apps immer seltener installieren muss. Bildbearbeitungs- und Textverarbeitungsprogramme, Dateikonvertier, YouTube-Downloader, PDF- und Texterkennungs-Software sowie viele weitere Anwendungen lassen sich inzwischen ohne Installation nutzen. Sie müssen einfach nur den Browser öffnen und die richtige Internetadresse eingeben.

Auf PC, Smartphone und Tablet einsetzbar

Nur noch selten ist ein Java- oder Flash-Plugin Voraussetzung für die Funktionstüchtigkeit der Web-Apps nötig. Wie beim Web-Design im Allgemeinen setzen auch die Entwickler von Online-Anwendungen immer öfter auf JavaScript. So lassen sie sich auch auf Smartphone und Tablets nutzen – oder unter Betriebssystemen, für die es entsprechende Erweiterungen gar nicht gibt. Das ist übrigens ein weiterer großer Vorteil der Web-Apps: die Plattformunabhängigkeit – ein halbwegs aktueller Browser genügt.

Weitere Vorzüge solcher Web-Programme: Sie müllen das System nicht mit Software zu, die Sie ohnehin nur zweimal nutzen, und Sie müssen sich nicht um Updates kümmern. Das erledigt schon der Anbieter der entsprechenden Web-App. Dass Sie ohne Installation auch Speicherplatz sparen, mag in Zeiten von vielen Terabyte großen Festplatten kein allzu schlagkräftiges Argument mehr sein, aber es ist zumindest ein kleiner Vorteil.

Blindes Vertrauen gehört ein Stück weit dazu

Doch auch die Nachteile sollen nicht unerwähnt bleiben: Bei vielen Anbietern solcher Web-Apps müssen Sie sich zumindest mit einer E-Mail-Adresse registrieren. Hier können Sie Bedenken wegen der Privatsphäre und des Datenschutzes zumindest noch mit einer Wegwerf-E-Mail-Adresse zu Testzwecken umschiffen. Empfehlenswerte Dienste dafür sind zum Beispiel moakt.com und mailinator.com.

Anders sieht es aus, wenn Sie mit den Online-Tools vertrauliche Daten bearbeiten, etwa ein persönliches Dokument oder ein PDF für den Job. Denn alle Dateien, die Sie mit Web-Apps erstellen, hochladen und bearbeiten landen auf dem Server des Anbieters. Anders wäre es kaum machbar.

Was nun der Anbieter tatsächlich mit diesen Dateien anstellt, können Sie nicht wirklich wissen. Und auch wenn man der Beteuerung, keinen Unfug damit zu treiben, glauben kann – wie sieht es mit der Sicherheit der Server aus? Gerade diese sind ein attraktives Ziel für Hacker, da dort potenziell viele Daten auf einen Schlag zu holen sind. Das soll Sie nun keineswegs von der Nutzung der Web-Apps abschrecken, doch Sie sollten sich dieser Risiken bewusst sein.

Zwei weitere Nachteile: Web-Apps funktionieren naturgemäß nicht, wenn man offline ist – zumindest nicht im vollem Umfang. Und sie können meist nicht die vollen Ressourcen des Rechners optimal nutzen. Hier hat native Software immer noch die Nase vorn. Rechenintensive Anwendungen wie etwa Videoschnitt stehen daher derzeit noch nicht wirklich im Internet bereit. Mit dem, was e sschon gibt, lassen sich jedoch bereits eine Vielzahl an Aufgaben in Büro und Alltag erledigen.

Die besten kostenlosen Web-Apps

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PicMonkey hilft Fotos zu bearbeiten und zu retuschieren (Screenshot: Christian Lanzerath).