Teamplace startet Cloud-Storage-Plattform für Teams und Gruppen

Cloud
Teamplace (Bild: Teamplace)

Der Online-Speicherdienst des gleichnamigen Start-ups soll – etwa in Agenturen – für das schnelle Einrichten von virtuellen Teamarbeitsräumen bereitstehen. Speicherplatz und Anzahl der Nutzer sind nicht limitiert, dafür ist aber die Laufzeit eines Teamplace auf 30 Tage begrenzt. Eine kostenpflichtige Verlängerung um nochmals 30 Tage ist bei Bedarf jedoch möglich.

Das Start-up Teamplace hat eine neuartige Cloud-Storage-Plattform vorgestellt, die sich speziell an Teams und Gruppen richtet. Beispielsweise kann der für 30 Tage kostenlos nutzbare, ebenfalls Teamplace genannte Dienst, dem Anbieter zufolge in Agenturen eingesetzt werden, wo er ein besonders schnelles Einrichten von virtuellen Teamarbeitsräumen ermöglichen soll.

Teamplace-Android-Status_quo (Screenshot: Teamplace)
Teamplace ist auch für Android und iOS nutzende Teams und Gruppen verfügbar. Über die Mobilplattformen können sie zum Beispiel gemeinsam an Präsentationen arbeiten (Screenshot: Teamplace).

Die Intention hinter Teamplace ist es, spontan kostenlosen Speicherplatz für beliebig viele Teilnehmer mit unbegrenzter Speicherkapazität zu schaffen. “Wir beseitigen die letzten Hürden für die Nutzung der Cloud zum Teilen von Dateien, Fotos und Videos”, sagt Ole Raack, einer der Gründer und CEO von Teamplace, in einer Pressemitteilung.

Eine von Teamplace durchgeführte Befragung habe demnach deutlich gemacht, dass viele Anwender besorgt sind, dass das Teilen von Verzeichnissen den eigenen Speicher reduziert beziehungsweise dieser gar nicht ausreicht. Hinzu komme die Befürchtung, dass geteilte Daten für immer im Internet verbleiben. Genau hier setze Teamplace an.

Da die meisten privaten wie auch professionellen Nutzer projektbasiert arbeiteten, könne jeder Nutzer für jedes seiner Projekte einen Teamplace erstellen, ohne dass dabei sein persönlicher, zur Verfügung stehender Speicherplatz von 10 GByte, der sogenannte Myplace, angetastet werde.

Ist das Projekt noch nicht beendet, kann der Nutzer die Laufzeit jedes einzelnen Teamplaces zu einem monatlichen Preis von 5 Euro nochmals um 30 Tage verlängern. Sollte er diesen nicht mehr benötigen, werden die Daten nach weiteren 30 Tagen sowie einer entsprechenden Vorwarnung rückstandslos gelöscht.

“Mit unserem Ansatz können Anwender ohne Bedenken ganze Reisegruppen, Klassen, Seminarteilnehmer oder auch eine ganze Universität zu einem Teamplace einladen und stellen gleichzeitig sicher, dass die ausgetauschten Dokumente nicht für immer im Internet bleiben”, wie Sebastian Hauser, Mitgründer und bei Teamplace zuständig für das Marketing, hervorhebt. “Wir können den Nutzern zusichern, dass alle ausgetauschten Daten vollständig gelöscht werden”, beteuert er.

Um Gruppen ein produktives Arbeiten zu ermöglichen, offeriert Teamplace außerdem eine Kommentarfunktion sowie einen sogenannten Activity Stream, der die Aktivitäten der Teammitglieder protokolliert. Datenchaos soll Teamplace durch die Versionierung der bearbeiteten Dateien vermeiden. Damit sehen alle Mitglieder, bei welcher Datei es sich um die aktuelle Version handelt. Gleichzeitig können diese aber auch ältere Varianten davon aufrufen.

Teamplace lässt sich bereits seit Februar testen, nun ist die Plattform im “Echtbetrieb” einsetzbar. Teamplace steht nicht nur als webbasierende Applikation zur Verfügung, sondern kann auch auf Android– und iOS-Geräten genutzt werden.

Das Start-up Teamplace wurde im Januar 2015 gegründet. Mit an Bord ist auch Teamplace-Mitbegründer Carsten Mickeleit, gleichzeitig Vorstandsvorsitzender und Gründer des Drucklösungs- und Enterprise-Mobility-Anbieters Cortado AG. Das ehemals unter dem Namen ThinPrint firmierende Unternehmen hat sich im Januar umstrukturiert und seine historisch gewachsenen Geschäftsbereiche je einer GmbH zugeordnet, woraus unter anderem auch Teamplace hervorging.

Tipp: Was haben Sie über Big Data abgespeichert? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen