Skype for Business: Microsoft stellt drei neue Dienste als Preview bereit

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Skype for Business (Grafik: Microsoft)

Skype Meeting Broadcast überträgt Meetings und stellt sie für bis zu 10.000 Personen im Browser bereit. PSTN Conferencing erlaubt es Nutzern, sich über Festnetz oder Mobilfunk bei einem Skype-for-Business-Meeting einzuwählen. Cloud PBX mit PSTN Calling ermöglicht es, gewöhnliche Telefongespräche mit einem Skype-for-Business-Client zu führen.

Microsoft hat drei neue Dienste für den Lync-Nachfolger Skype for Business als Vorabversionen zur Verfügung gestellt. Darauf Zugriff haben sowohl Kunden mit einem Office-365-Enterprise-Abo als auch solche mit einem Skype-for-Business-Abo 2. Der Zugang bleibt zum Teil aber vorerst auf die USA beschränkt. Nutzer können sich allerdings nicht selbst für die Vorschauversionen anmelden, das muss ein Office-365-Administrator für sie übernehmen.

Skype Meeting Broadcast ist weltweit erhältlich und ermöglicht die Übertragung eines Skype-for-Business-Meetings über das Internet für bis zu 10.000 über einen Browser verfügenden Personen. Der Service ist für größere virtuelle Meetings oder auch öffentliche Webinare konzipiert.

PSTN Conferencing (Public Switched Telephone Network respektive Festnetz) erlaubt es, Personen einzuladen, sich per Festnetz oder Mobilfunk bei einem Skype-for-Business-Meeting in Office 365 einzuwählen und entsprechend daran teilzunehmen. Gleichermaßen ist es Nutzern möglich, andere anzuwählen und diese dann als Teilnehmer hinzuzufügen. Die Preview steht vorerst allerdings nur für die Vereinigten Staaten zur Verfügung.

Das ebenfalls noch auf die USA beschränkte Cloud PBX mit PSTN Calling befähigt Anwender, gewöhnliche Telefongespräche mit ihrem Skype-for-Business-Client zu führen. Dabei können Nutzer auf Gesprächsfunktionen wie Halten, Fortsetzen, Makeln und Weitervermitteln zurückgreifen. Der Dienst läuft auf Azure und soll später in diesem Jahr für Kunden weltweit samt einer Konfigurationsoption zugänglich sein, die bestehende Telefonleitungen für ein- und ausgehende Gespräche einbindet.

Auch PSTN Conferencing und Skype Meeting Broadcast will Microsoft noch vor Ende des Jahres bereitstellen. In einem Blogbeitrag gab das Skype-for-Business-Team bekannt, über Preise und Lizenzbedingungen für die neuen Dienste zu informieren, wenn der Termin für die generelle Freigabe näher rückt.

Skype for Business setzt auf dem VoIP-Telefoniedienst Skype auf, der Microsoft zufolge von über 300 Millionen Nutzern weltweit verwendet wird. Bereits im Mai 2013 hatte der Konzern aus Redmond angekündigt, Lync und Skype zu verknüpfen. Als strategische Partner benennt Microsoft AT&T, BT, Colt, Equinix, Level 3 Communications, Orange Business Services, TATA Communications, Telstra, Verizon und Vodafone. Sie sollen Direktverbindungen zu Kunden von Office 365 bereitstellen. Skype-for-Business-Kunden erhalten im Laufe des Jahres offenbar über Azure ExpressRoute für Office 365 einen entsprechenden Office-365-Zugang.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Tipp der Redaktion: Mitte April hat Microsoft seiner Unified-Communications-Lösung Lync ein umfangreiches Update spendiert, wodurch sie dem klassischen Skype nun stark ähnelt. Das schlägt sich folgerichtig auch in einer Umbenennung in Skype for Business nieder. Doch was bringt das Update außer einem neuen Namen? ITespresso ist dieser Frage nachgegangen.

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