ZTE und Uros kündigen mobilen LTE-Hotspot Goodspeed MF900 an

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Tablet Business (Bild: Shutterstock)

Laut Anbietern handelt es sich um den ersten auf dem Markt erhältlichen LTE-Hotspot, der bis zu zehn SIM-Karten aufnimmt und parallel bis zu 14 Nutzer per WLAN sowie einen Nutzer per USB an 4G-Netze weltweit anbinden kann. Er richtet sich an Geschäftsreisende und unterstützt den Datenroaming-Dienst von Goodspeed.

ZTE Mobile Devices, die Mobilgerätesparte des Telekommunikationsausrüsters ZTE, hat in Zusammenarbeit mit dem finnischen Start-up Uros den mobilen LTE-Hotspot Goodspeed MF900 angekündigt. Er richtet sich speziell an Geschäftsreisende und wird auf dem LTE World Summit 2015 vorgestellt. Wie der Name schon andeutet, lässt sich mit dem in Lizenz gefertigten Hotspot der Datenroaming-Dienst von Goodspeed nutzen, der die Roaming-Kosten für international Reisende möglichst gering halten soll.

Laut den Anbietern ist das Gerät der erste auf dem Markt erhältliche LTE-Hotspot, der über Slots für bis zu zehn SIM-Karten verfügt und darüber gleichzeitig bis zu 14 Nutzer per WLAN nach den Standards 802.11 b/g/n sowie einen per USB verbundenen Nutzer an das LTE-Mobilfunknetz übergeben kann. Ferner soll der Goodspeed MF900 alle weltweit gängigen LTE-Frequenzen unterstützen, also sowohl die 4G-Varianten, die auf dem Zeitduplexverfahren (englisch: TDD respektive Time Division Duplex) basieren als auch solche, die das Frequenzduplexverfahren (englisch: FDD respektive Frequency Division Duplex) nutzen.

Um sich auch an jedem Ort der Welt mit dem jeweiligen 4G-Netz verbinden zu können, setzt der mobile Hotspot auf den LTE-Modem-Chipsatz Qualcomm Gobi MDM9925, der gemäß LTE Cat.4 Downloadraten von bis zu 150 MBit/s sowie Uploadraten von maximal 50 MBit/s ermöglicht. Laut den technischen Spezifikationen erzielt das Gerät diese Geschwindigkeiten allerdings nur mit FDD-LTE, mit TDD-LTE sind demnach lediglich Downloadraten von bis zu 117 MBit/s sowie Upload-Raten von maximal 9 MBit/s zu erreichen.

Goodspeed-MF900 (Bild: Uros)

Daten werden dabei mittels einer softwarebasierenden Verschlüsselung übertragen. Weiterhin offeriert das Gerät eine Funktion zur Datenüberwachung und -verwaltung. An Betriebssystemen werden sowohl Windows XP, Vista, 7 und 8 als auch Mac OS unterstützt.

Darüber hinaus ist ein 3200 mAh fassender Akku in den Goodspeed MF900 integriert, der mit einer Ladung bis zu zwölf Stunden im Online-Betrieb beziehungsweise bis zu sieben Tage im Standby-Betrieb erlauben soll. Den Anbietern zufolge ist er in drei Stunden erneut vollständig aufgeladen. Mit Akku bringt es der 12,3 mal 6,2 mal 1,39 Zentimeter große LTE-Hotspot auf ein Gewicht von 125 Gramm. Ab Juli soll der Goodspeed MF900 zunächst über die Goodspeed-Direktvertriebskanäle und schließlich auch über die Goodspeed-Website erhältlich sein. Über den Preis ist noch nichts bekannt.

Der Datenroaming-Service von Goodspeed ist übrigens in Form von drei Paketen erhältlich. Das Pro-Paket ist beispielsweise je nach Zone zum monatlichen Preis von 5,90 Euro respektive 9,90 Euro für Geschäftsreisende und kleine Teams verfügbar. Unabhängig vom jeweiligen Tarif erhalten Nutzer an ihrem Hotspot bis zu 1 GByte Datenvolumen am Tag.

Das von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründete finnische Start-up Uros offeriert den Goodspeed-Roamingdienst bereits seit 2013 in Kombination mit einem mobilen Goodspeed-Hotspot für Geschäftsreisende, die häufig im Ausland unterwegs sind und dort einen sicheren E-Mail- und Internetzugang benötigen. Anders als bei dem in Kooperation mit ZTE angebotenen Gerät lassen sich allerdings nur maximal fünf WLAN-fähige Geräte an den Hotspot anbinden, der über bis zu neun SIM-Karten-Slots verfügt und sich darüber mit dem UMTS-Mobilfunknetz eines Landes verbinden kann. Im Februar 2015 startete für das Gerät die nächste Vermarktungsrunde.

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