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Ionik präsentiert Mini-PC mit Intel-Atom-CPU

Ionik_miniPC (Bild: Ionik)
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Der Quad-Core-Prozessor taktet mit 1,33 GHz und wird von 2 GByte RAM unterstützt. Ebenso sind in den 10 Zentimeter großen und 40 Gramm schweren vollwertigen Windows-8.1-PC 32 GByte interner, erweiterbarer Flashspeicher verbaut. Der miniPC kann an jedes Gerät mit HDMI-Eingang angesteckt werden. Tastatur und Maus lassen sich per Bluetooth anbinden.

Der Paderborner Hardware-Hersteller Ionik hat mit dem miniPC sein Produktportfolio um einen voll funktionsfähigen Rechner im USB-Stick-Format erweitert. Er lässt sich an Geräte mit integriertem HDMI-Eingang anschließen, also beispielsweise Fernseher und Beamer. Der Ionik miniPC ist ab Ende Juni zum Preis von 149 Euro verfügbar.

Laut Anbieter benötigen Nutzer keine separate Software, um den miniPC zu starten. Der 10 Zentimeter große und 40 Gramm schwere Kleinstrechner lässt sich wie ein gewöhnlicher USB-Stick per Plug-and-Play-Funktion direkt nutzen. Zusätzliche Peripheriegeräte wie Maus und Tastatur können via Bluetooth angebunden werden.

Wie zahlreiche herkömmliche Rechner wird der miniPC von einem Intel-Atom-Prozessor mit vier Kernen und 1,33 GHz Takt angetrieben. Unterstützt wird die CPU von 2 GByte Arbeitsspeicher. Der 32 GByte große interne Flash-Speicher lässt sich über den verbauten Micro-SD-Kartenslot auf bis zu 96 GByte erweitern. An weiteren Schnittstellen ist außer dem USB-Port noch ein Micro-USB-Anschluss vorhanden. Als Betriebssystem kommt auf dem Gerät Windows 8.1 zum Einsatz.

Der miniPC ist der nicht der einzige HDMI-Komplettrechner im Hosentaschenformat auf dem Markt. Ende April hat zum Beispiel Intel einen Compute Stick genannten Mini-Desktop-PC vorgestellt. Der läuft natürlich gleichermaßen mit einem Atom-Prozessor des Chipherstellers. Die ebenfalls 1,33 GHz schnelle CPU wird auch hier von 2 GByte RAM unterstützt – und auch sonst sind dessen Ausstattungsmerkmale ebenso wie der Preis nahezu identisch mit dem miniPC von Ionik.

Anfang April hatte auch Google einen Computer-Stick angekündigt. Der von Asus entwickelte “Chromebit”, der Google zufolge “kleiner als ein Schokoriegel” sein soll, läuft mit Chrome OS und offeriert ebenfalls einen HDMI-Ausgang, einen USB-Port sowie Bluetooth. Noch in diesem Sommer soll er für unter 100 Dollar in den Handel kommen.

Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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