Apple sortiert erste Generation des iPad Mini aus

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iPad Mini Retina (Bild: James Martin/CNET)

Die Modelle wurden von Apple bisher für 239 Euro verkauft. Künftig gibt es beim Hersteller selber nur noch iPad Mini 2 und iPad Mini 3. Der Einstiegspreis für ein Apple-Tablet erhöht sich somit auf 289 Euro. Dafür bekommt man dann das Mini 2 mit 16 GByte Speicher.

Apple hat das erste und bislang günstigste iPad Mini nicht mehr im Angebot. Vom Hersteller werden nun noch iPad Mini 2 und iPad Mini 3 verkauft. Der Einsteigerpreis für ein Apple-Tablet erhöht sich somit auf 289 Euro. Dafür bekommt man die WLAN-Variante des Mini 2 mit 16 GByte Speicher.

Das erste iPad Mini war im Oktober 2012 vorgestellt worden. Die Auflösung des Mini entsprach der des Original-iPad: 1024 mal 768 Pixel. Die Akkulaufzeit gab Apple mit bis zu 10 Stunden im Betrieb an. Die rückseitige Kamera löste bis zu 5 Megapixel auf.

Die Bildschirmdiagonale von 7,9 Zoll war damals bei Apple neu. Die Standard-iPads haben 9,7 Zoll. Den marktbeobachter von IHS iSuppli zufolge war es mit einem Anteil von 60 Prozent zeitweise das meistverkaufte iPad. Im ersten Quartal 2015 trug es allerdings zu Apples Tablet-Verkäufen nur noch 17 Prozent bei.

Nach der Vorstellung des Mini 3 im Oktober 2014 war der Preis für das erste kleine iPad auf 239 Euro gesenkt worden. Es verfügt noch nicht über ein das inzwischen von Apple verwendete “Retina”-Display und mit dem den Apple A5 nur über einen 32-Bit-Prozessor.

In Deutschland bekommt man das iPad Mini mit 16 GByte Speicher und WLAN im Einzelhandel derzeit noch ab 220 Euro. Zu dem Preis hat es etwa Gravis im Angebot. Die Ausführung mit Mobilfunkmodul ist deutlich teurer und schwerer zu finden. Sie wird zu günstigen Preisen vor allem in den einschlägigen Online-Marktplätzen angeboten.

Billigstes iOS-Gerät ist derzeit immer noch der iPod Touch mit 16 GByte und iSight-Kamera. Er kostet in Apples Store 229 Euro kostet. Der 4-Zoll-Bildschirm löst 1136 mal 640 Pixel auf, das Gerät nutz aber ebenfalls noch den 32-Bit-Prozessor A5. Die aktuell verkaufte, gegenüber dem Vorgänger von 2012 leicht verbesserte Version, bietet Apple seit 2014 an. Der günstigere Vorgänger, ohne die 5-Megapixel-Kamera, ist ebenfalls schon aus dem Programm verschwunden.

 Im ersten Quartal 2015 konnte Apple vom iPhone 61,2 Millionen Geräte verkaufen. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Dagegen schwächelt Apples zweites Zugpferd weiter: 12,6 Millionen abgesetzte iPads bedeuten einen Rückgang in Höhe von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit war Apples Tablet-Absatz bereits das fünfte Quartal in Folge rückläufig (Grafik: Statista).
Im ersten Quartal 2015 konnte Apple vom iPhone 61,2 Millionen Geräte verkaufen. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Dagegen schwächelt Apples zweites Zugpferd weiter: 12,6 Millionen abgesetzte iPads bedeuten einen Rückgang in Höhe von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit war Apples Tablet-Absatz bereits das fünfte Quartal in Folge rückläufig (Grafik: Statista).

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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