Cloud-Security-Anbieter Skyhigh Networks nimmt Geschäft in Deutschland auf

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Skyhigh Networks (Grafik: Skyhigh Networks)

Die Software des Unternehmen hilft bei der Cloud-Nutzung in Unternehmen Sicherheitslücken, kompromittierte Benutzerkonten und andere Gefahren durch Insider zu identifizieren. Dadurch kann mit Werkzeugen für Verschlüsselung, Data Loss Prevention, kontextbezogene Zugriffskontrolle sowie Aktivitätsüberwachung sichergestellt werden, dass auch in komplexen Umgebungen Sicherheitsrichtlinien durchgängig eingehalten werden.

Der US-Anbieter Skyhigh Networks will Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz nun auch vor Ort betreuen. Dazu baut er mit Daniel Wolf, der zuvor zum Beispiel bei Zscaler, Ironport, F-Secure und zuletzt Fireeye beschäftigt war, als Regional Director eine Niederlassung in München auf. Die Produkte von Skyhigh Networks sind bereits bei Unternehmen aus der DACH-Region im Einsatz, die Anzahl der Kunden soll nun aber ausgebaut werden.

Skyhigh Networks (Grafik: Skyhigh Networks)

Die Angebote richten sich an Firmen, die sich strategisch für die Nutzung von Cloud-Diensten entschieden haben. Ihnen sollen sie sowohl auf dem Weg zur Einrichtung der neuen Strukturen helfen, als auch später beim Betrieb. Dazu werden Werkzeuge angeboten, die Administratoren helfen, ungeplant genutzte Cloud-Dienste zu ermitteln, Anomalien in der Nutzung von Cloud-Diensten aufzudecken und solche die die Firmen unterstützen Compliance-Richtlinien einzuhalten.

Wie üblich und erwartet stellt die Software von Skyhigh Networks ihre gesammelten Daten in Dashboards da, um die Verantwortlichen anschaulich zu informieren. Außerdem lassen sich aber auch Warnmeldungen einrichten und mit zahlreichen Filtern ermitteln, welche Dienste von den Mitarbeitern in welchem Umfang verwendet werden. Bei verbreiteten Cloud-Angeboten darunter Salesforce, Office 365, Google Docs, Box und Dropbox lässt sich mit Skyhigh Networks zudem durch zentrale Verschlüsselung, Tokenisierung, Protokollierung und Zugriffskontrolle erhöhen.

Daniel Wolf, Regional Director DACH bei Skyhigh Networks (Bild: Skyhigh Networks)
Daniel Wolf, Regional Director DACH bei Skyhigh Networks (Bild: Skyhigh Networks)

“Cloud-Lösungen sind heutzutage in allen Unternehmen im Einsatz, jedoch haben IT-Verantwortliche in der Regel keine Transparenz und Kontrolle über deren Nutzung ebenso wenig über die daraus resultierenden Gefahren für die Unternehmenssicherheit. Mit unseren Werkzeugen gewinnen IT-Verantwortliche die Kontrolle über diese Services zurück und können die Nutzung von Cloud-Diensten entsprechend steuern”, fasst Daniel Wolf das Angebot seines Unternehmens zusammen.

Diese besteht aus einer sogenannten Cloud Security Plattform. Die dient zunächst einmal als Drehscheibe, um die Analyse und Kontrollmodule zu koordinieren. Die lasen sich dann für einzelne Cloud-Dienste, etwa Salesforce, hinzuerwerben. Außerdem stehen Branchenpakete zur Verfügung, derzeit für Behörden, Finanzdienstleister und Organisationen im Gesundheitswesen. Im Einzelfall zu prüfen sein wird, inwieweit die Module bereits europäischen Gepflogenheiten und Ansprüchen genügen. Einige davon werden allerdings im Zuge der Intensivierung des Europageschäfts sicher demnächst erfüllt oder nachgereicht.

In den USA konkurriert Skyhigh Networks mit Firmen wie Bitglass, Cloudlock und Netskope. Die bieten ebenfalls jeweils eine Basisplattform an und offerieren Module für unterschiedliche Cloud-Diente, die darauf dann aufsetzen. Auch bei ihnen stehen meist Finanz- und Gesundheitswesen im Mittelpunkt. Unterschiede gibt es bei den abgedeckten Cloud-Diensten. Allerdings hat noch keiner dieser Mitbewerber den Schritt nach Deutschland gemacht. Lediglich Netskope ist mit einem Büro in Großbritannien auch schon in Europa vertreten. Hierzulande nimmt sich zum Beispiel schon T-Systems mit dem Enterprise Cloud Broker der Thematik an.

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