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Cloud-Speicher Box nun besser mit Office 365 integriert

Box.net Logo (Bild: Box.net)
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Nutzen lässt Box sich nun von Office-365-Anwendern von Desktop-PCs, den Office-Apps auf iOS-Geräten sowie über Outlook. In Firmen ist Voraussetzung, dass das Unternehmen Box-Business-Kunde ist und über eine Office-365-Lizenz verfügt. Privatnutzer von Box profitieren ebenfalls von dem Angebot.

Box hat bei seinen Bemühungen, sich vom Cloud-Speicher zur Kollaborationsplattform in Firmen weiterzuentwickeln, einen wichtigen Schritt gemacht. Wie der Anbieter mitgeteilt hat, ist Nutzern von Office 365 nun mit den Office-Apps auf iOS-Geräten sowie über Outlook die Box-Nutzung aus den jeweiligen Programmen heraus möglich.

Benutzer können Office-Online-Dateien nun direkt in Box durchsuchen, öffnen und bearbeiten. Die in Office Online vorgenommenen Änderungen werden unmittelbar wieder in Box gespeichert. Ständiges Hoch- und Herunterladen von Dateien sowie das Wechseln zwischen Anwendungen erübrigt sich damit.

Cloud-Speicher Box nun besser mit Office 365 integriert (Bild: Box.net)

An der Integration für native Office-Clients unter iOS, Android und Windows wird gearbeitet. Ergebnisse sind noch im Laufe des Jahres zu erwarten. Bereits seit Oktober 2014 sind von Box Office 365 Desktop Apps verfügbar und seit Januar gibt es die Integration in die Outlook-Apps für iPhone, iPad und Android. Ein Outlook-Plug-in gibt es sogar noch länger.

“Box und Microsoft arbeiten Hand in Hand zusammen, um Unternehmen und Einzelpersonen zu höherer Produktivität, besserer Zusammenarbeit und mehr Erfolg zu verhelfen”, erklärt Kirk Koenigsbauer, Corporate Vice President für Office bei Microsoft, in einer Pressemitteilung. “Wir sind von diesem neuesten Angebot begeistert, das unseren gemeinsamen Kunden mehr Optionen und Einfachheit bei der Zusammenarbeit an Dokumenten und digitalen Inhalten bietet.”

Von der Integration profitieren alle Business-Kunden von Box mit einer Office-365-Lizenz sowie alle Privatnutzer des Cloud-Speicher-Anbieters. Als Ergebnis der Zusammenarbeit können Mitarbeiter von Unternehmen und Einzelpersonen nun mit Office Online erstellte und Dokumente über die von Box angebotenen Funktionen zur Kollaboration weiterbearbeiten. Möglich sind etwa Aufgabenverwaltung, Workflow-Automatisierung, das Hinzufügen von Kommentare sowie die unmittelbare Benachrichtigung bei Änderungen. Auch die bei Box eingerichteten Berechtigungen, die Möglichkeit Inhalte mit Passworten zu schützen sowie die von Box vertrauten Zugriffsstatistiken stehen zur Verfügung.

Im November vergangenen Jahres hatten auch Dropbox und Microsoft vereinbart, ihre Produkte besser aufeinander abzustimmen. Erklärtes Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Cloud-Speicherdienst Nutzern von Microsofts Office-Anwendungen auf Smartphones, Tablets und im Web einfacher zugänglich zu machen.

Ergebnisse legten die Partner bereits Ende November vor. Seitdem können aus der Dropbox-App heraus Office-Dokumente bearbeitet werden und Nutzer mit den Office-Apps für iPhone, iPad und einigen Android-Geräten auf den Speicherplatz bei Dropbox zugreifen. Seit Februar haben diese Möglichkeit alle Besitzer von Android-Tablets.

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Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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