VDSL-Tarif O2 DSL Young nun auch von Festnetzverweigeren über 25 Jahren buchbar

BreitbandNetzwerke
O2 (Bild: Telefónica)

Im Rahmen des Tarifs dürfen Kunden am Festnetzanschluss pro Monat 300 GByte mit bis 50.000 KBit/s übertragen. Dafür müssen sie allerdings auf die Allnet-Flat fürs Festnetz verzichten. In den ersten drei Monaten kostet das 14,99 Euro, während der restlichen Vertragslaufzeit dann 29,99 Euro pro Monat.

Der ursprünglich Schülern, Studenten und Personen unter 25 Jahren vorbehaltene Tarif O2 DSL Young kann ab 15. Juni 2015 von allen DSL-Neukunden bei O2 gebucht werden. Er ist vor allem für Personen interessant, die bereits jetzt auch zuhause überwiegend mit dem Smartphone telefonieren und daher kein Festnetztelefon mehr benötigen. Sie erhalten quasi im Austausch für die bei DSL-Anschlüssen übliche Allnet-Flatrate eine Dreingabe bei Surf-Geschwindigkeit und Volumen.

Im Rahmen des Tarifs O2 DSL Young bietet der Provider VDSL mit Geschwindigkeiten von bis zu 50.000 KBit/s beim Download und bis zu 10.000 KBit/s beim Upload an. Die online durchführbare Verfügbarkeitsprüfung zeigt, wieviel am eigenen Wohnort tatsächlich erreicht werden kann. Zu der jeweiligen Maximalgeschwindigkeit dürfen dann pro Monat bis zu 300 Gigabyte übertragen werden. Wird dieses Limit dreimal in Folge überschritten, setzt beim vierten Mal beim Erreichen der Höchstgrenze eine Drosselung auf 2000 KBit/s ein.

Als Hardware stehen die Homebox von O2 – im Rahmen einer derzeit laufenden Aktion ohne Aufpreis, regulär für 49,99 Euro – sowie die Fritz Box 7490 für 49,99 respektive ohne Aktion für 99,99 Euro zur Auswahl. Während die O2-Homebox für den VDSL-Anschluss mit WLAN nach 802.11 b/g/n nur bis zu 300 MBit/s schafft, sind mit dem AVM-Router für den Aufpreis durch die Unterstützung für WLAN nach 802.11ac im 5-GHz-Band WLAN-Geschwindigkeiten von bis zu 1,3 GBit/s möglich.

In den ersten drei Monaten zahlen Kunden für O2 DSL Young 14,99 Euro. Im Rest der zweijährigen Vertragslaufzeit fallen dann 29,99 Euro pro Monat an. Wer flexibler bleiben will, kann auf das Startguthaben von 50 Euro verzichten und bekommt dann einen vier Wochen zum Monatsende kündbaren Vertrag. In beiden Fällen werden für Telefongespräche minutengenau 22 Cent in alle Netze abgerechnet. Wer doch häufiger (also mehr als 23 Minuten pro Monat) telefoniert, kann sich die Allnet-Flat für 5 Euro pro Monat hinzubuchen und fährt dann günstiger.

Die gesamtkosten mit Allnet-Flat liegen dann bei 34,99 Euro. Für vier Cent weniger bekommt man bei der Deutschen Telekom mit dem Tarif Magenta Zuhause M ebenfalls die von O2 in Aussicht gestellten Datenübertragungsraten und eine Festnetz-Flat. Außerdem ist hier das Angebot WLAN to Go enthalten. Damit können Kunden alle Telekom-Hotspots in Deutschland sowie im Ausland alle Fon-Hotspots kostenlos nutzen. Des weiteren können Kunden bei der Telekom ohne Zusatzkosten auf 25 GByte Online-Speicher im Telekom Mediencenter zugreifen. Der O2 Tarif lohnt sich also nur wirklich, wenn tatsächlich komplett auf Festnetztelefonie verzichtet wird.

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