Yahoo stellt Angebot für Routenplanung und Verkehrsinformationen ein

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Yahoo Maps (Screenshot: ITespresso)

Es ist ab 1. Juli nicht mehr verfügbar. Die Suche, Flickr und andere Dienste von Yahoo werden aber auch danach noch auf Funktionen des auf Nokias Dienst Here basierenden Angebots zurückgreifen. Ebenfalls eingestellt werden Yahoo TV und Yahoo Pipes, ein Dienst, der RSS-Feeds zusammenführt.

Yahoo wird Yahoo Maps, sein Online-Angebot für Routenplanung und Verkehrsinformationen zum 30. Juni einstellen. Das hat Amotz Maimon, Chief Architect bei Yahoo, jetzt angekündigt. Allerdings werden andere Services von Yahoo weiterhin auf Yahoo Maps zurückgreifen. Dazu zählen die Suche und auch der Bilderdienst Flickr.

Ob das Aus für den Kartendienst, der auf Nokias Here-Maps basiert, im Zusammenhang mit den derzeit laufenden Verkaufsgesprächen für den Nokia-Dienst steht, ist nicht bekannt. Yahoo selbst macht dazu keine Aussagen. Es erklärt den Schritt wie bei solchen Maßnahmen üblich lediglich, damit, dass man sich auf die für das Unternehmen wichtigen Bereiche konzentrieren wolle.

Der Umstrukturierung fallen noch weitere Angebote zum Opfer. Nutzer von Yahoo Pipes, einem Dienst, der RSS-Feeds zur Erstellung neuer Anwendungen kombiniert, können ab 30. August keine neuen “Pipes” mehr erstellen. Die Infrastruktur hält Yahoo noch bis 30. September vor. Daten können Entwickler noch bis dahin exportieren. Außerdem wird ebenfalls Ende Juni Yahoo TV in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Spanien aufgegeben.

Yahoo Maps (Screenshot: ITespresso)

Den Support für Yahoo Mail unter iOS 4 und früher beendet das Unternehmen “aus Sicherheitsgründen” bereits am 15. Juni. Davon ist allerdings nur Apples E-Mail-App betroffen. Der E-Mail-Dienst als solcher kann im Browser weiterhin genutzt werden. Ebenfalls ab 15. Juni ist am Mac für die Synchronisierung mit Yahoo Kontakten mindestens Mac OS X 10.8 erforderlich. Auch hier verweist das Unternehmen auf Yahoo Mail im Browser als mögliche Alternative.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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