SanDisk zeigt weltweit kleinste SSD mit 128 GByte und USB

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sandisk-ultra-fit-128-gbyte (Bild: SanDisk)

Die Kapazität der Ultra-Fit-Reihe wurde damit erneut verdoppelt. Sie eignet sich für den Typ-C-USB-Port. Auf der Computex Taipeh stellte SanDisk darüber hinaus eine Reihe externer SSDs für USB 3.0 mit einer Kapazität von bis zu 1,92 TByte vor. Diese Modelle sollen für knapp 1000 Dollar auf den Markt kommen.

SanDisk hat die derzeit kleinste 128-GByte-USB-SSD vorgestellt. Sie ähnelt einem USB-Konverter oder -Stecker bringt jedoch zusätzlich die Speicherkapazität mit. Das Modell aus der Ultra-Fit-Reihe ist für den Typ-C-USB-Anschluss geeignet und bringt eine Transferrate von 130 MByte/s mit.

SanDisk Extreme Portable SSDs (Bild: SanDisk)
Die SSD-Modelle Extreme Portable SSD 500 (links) und 900 (Bild: SanDisk).

Der empfohlene US-Preis beläuft sich auf 119,99 Dollar. Auf der deutschen Website des Herstellers ist es gegenwärtig noch als “nicht lieferbar” gelistet. Die ältere Variante mit 64 GByte wird in Deutschland für rund 30 Euro angeboten.

Außerdem hat SanDisk die Kapazität seiner größeren USB-Stick erhöht. Der SanDisk Ultra USB 3.0 Flash Drive bietet nun einen Speicherplatz von 256 GByte. Das Laufwerk schafft Transferraten von bis zu 100 MByte/s. SanDisk gewährt fünf Jahre Garantie und installiert ab Werk seine Software SecureAccess mit 128-Bit-Verschlüsselungsoption. Des Weiteren können Kunden ein Jahr lang ohne Aufpreis die Wiederherstellungssoftware RescuePro verwenden. In den USA kostet das Laufwerk mit 256 GByte Kapazität 199,99 Dollar.

In Taipeh präsentierte SanDisk weiterhin zwei Serien externer Solid State Drives. Die Extreme 500 Portable SSD mit bis zu 415 MByte/s Transfergeschwindigkeit ist zu Preisen und Kapazitäten ab 99,99 Dollar für 120 GByte bis zu 239,99 Dollar für 480 GByte erhältlich. Die größeren, bis zu 850 MByte/s schnellen Modelle der Reihe Extreme 900 SSD kosten zwischen 400 und 10000 Dollar für Kapazitäten von 480 GByte und 1,92 TByte. Sie sollen weltweit auf den Markt kommen, als primärer Einsatzzweck sind Videosysteme vorgesehen.

Der USB-Anschlusstyp C, bei dem die Ausrichtung des Kabels – ebenso wie bei Apples proprietärem Lightning-Port – keine Rolle mehr spielt, wurde im August 2014 veröffentlicht. Als Vorteil gilt, dass an beiden Enden des Kabels der gleiche Stecker sitzt. Es ist nun also egal, welches Ende mit dem Rechner und welches mit dem Peripheriegerät verbunden wird.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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