Huawei bringt mobilen LTE-Hotspot Prime in den Handel

MobileWLAN
Huawei Prime (Bild: Huawei)

Mit ihm sind Downloads mit bis zu 150 MBit/s und Uploads mit bis zu 50 MBit/s möglich. Die Bandbreite können sich bis zu zehn per WLAN angebundene Nutzer teilen. Der im lediglich 7,5 Millimeter dicken Gehäuse enthaltene Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1900 mAh hält dann bis zu acht Stunden durch.

Huawei hat sein Angebot mit dem Huawei Prime um einen mobilen LTE-Router erweitert. Die UVP von 149 Euro wird aber schon zur Markteinführung von einigen Händlern deutlich unterboten, sie offerieren ihn inklusive Versandkosten bereits zu Preisen zwischen 123 und 133 Euro.

Der Huawei Prime ist in einem robusten, 11 mal 5,8 Zentimeter großem, weißem Aluminiumgehäuse untergebracht und lediglich 7,5 Millimeter dick. Er verbindet bis zu zehn WLAN-fähige Geräte über die Standards 802.11b/g/n mit dem LTE-Netz. Dorthin überträgt er dann Daten mit maximal 50 MBit/s, im Download erreicht er unter günstigen Bedingungen bis zu 150 MBit/s. Der Huawei Prime lässt sich so einstellen dass er sich in ein bekanntes WLAN-Netz automatisch einwählt.

Der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1900 mAh hält laut Anbieter im Betrieb bis zu acht Stunden durch und ermöglicht Stand-by-Zeiten von fast 16 Tagen. Zur Steuerung stellt Huawei kostenlos die App “Mobile WiFi” zur Verfügung.

Ein vergleichbares Produkt bietet unter anderem D-Link mit dem DWR-932 an. Auch hier können mehrere Geräte über 802.11b, g und n mit dem LTE-Netz verbunden werden. Der DWR-932 erreicht im Mobilfunknetz ebenfalls Übertragungsraten von bis zu 150 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Der integrierte Akku ist mit einer Kapazität von 2020 mAh zwar größer, reicht aber laut Hersteller dennoch nur für eine Betriebsdauer von vier Stunden aus. Die von Huawei beworbene Stromsparfunktion scheint also tatsächlich ein echter Vorteil zu sein. Der D-Link-Router ist online aktuell nicht unter 140 Euro erhältlich.

Huawei Prime (Bild: Huawei)

Bereits ab 120 Euro gibt es mit dem Netgear Aircard AC785 einen zwar ebenfalls mobilen, aber nicht nur für den mobilen Einsatz gedachten LTE-Router. Der verbaute WLAN-Access-Points kann bis zu 15 Geräte via 802.11 b/g/n anbinden. Praktisch ist ein farbiges LC-Display auf der Vorderseite des 11 mal 6,9 Zentimeter großen und 1,5 Zentimeter dicken Geräts. Darüber lassen sich die verbundenen WLAN-Geräte sowie das bislang übertragene Datenvolumen, der Netzwerkname und die verbleibende Akkulaufzeit einsehen. Letztere beträgt laut Hersteller bis zu acht Stunden im Dauerbetrieb. Sie kann durch die Möglichkeit, den Akku auszutauschen oder einen optional erhältlichen, größeren Akku, noch erweitert werden.

Die LTE-kompatible Dockingstation Netgear Cradle DC113A ermöglicht zudem die Anbindung des Aircard AC785 an einen WLAN-Router. Außer für Reisende empfiehlt Netgear sein Produkt daher auch kleinen Unternehmen sowie für vorübergehende oder saisonale Arbeitsplätze, an denen es nur begrenzten Zugang zur klassischen Breitbandinfrastruktur gibt.

Eine vierte Alternative zum Huawei Prime ist der TP-Link M7350. Dieser bietet ebenfalls Unterstützung für Dual-Band-WLAN und kann ebenso wie der Netgear Aircard AC785 bis zu 15 Endgeräte ins WLAN-Netz integrieren. Außerdem besteht hier aber auch die Möglichkeit, Daten drahtlos mit anderen an den Hotspot angebundenen Anwendern auszutauschen. Hierfür lässt sich eine Speicherkarte mit bis zu 32 GByte in den Micro-SD-Kartenslot einstecken. Der TP-Link M7350 ist bei zertifizierten Online-Partnern des Herstellers ab 110 Euro erhältlich.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen