LG startet Verkauf seines neuen Top-Smartphones G4 in Deutschland am 1. Juni

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LG G4 (Bild: LG Electronics)

Dann werden hierzulande für 649 Euro die Standardausführung in Silber, Gold oder Weiß sowie eine Ledervariante in Schwarz, Braun und Rot für 699 Euro angeboten. Im Vergleich zum Vorjahresmodell G3 verfügt das LG G4 über einen leistunsgfähigeren Prozessor, eine bessere Kamera und ein helleres Display.

LG wird sein neues Top-Smartphone LG G4 ab 1. Juni auch in Deutschland verkaufen. Der Nachfolder des LG G3 kostet in der Standardausführung 649 Euro. Käufer haben die Wahl zwischen den Farbvarianten Silber, Gold und Weiß. Für 699 Euro wird außerdem eine Ledervariante in den Farben Schwarz, Braun und Rot angeboten. Die bringt zudem ein Kunststoff-Wechselcover in Metallic-Gold mit.

Im Vergleich zum G3 verfügt das G4 über einen stärkeren Prozessor, eine bessere Kamera sowie einen helleren Bildschirm. Außerdem kommt auf der Neuvorstellung das aktuelle Android-Betriebssystem zum Eisnatz. Mit Abmessungen von 14,9 mal 7,6 mal 0,98 Zentimetern ist es etwas größer und dicker als der Vorgänger (14,6 mal 7,5 mal 0,9 Zentimeter). Dank der abnehmbaren Rückseite lässt sich der Akku wieder austauschen. Er weist eine Kapazität von 3000 mAh auf, was laut Hersteller für bis zu 14 Stunden Gesprächszeit reicht.

LG G4 (Bild: LG Electronics)

Die neue Kamera löst mit 16 statt 13 Megapixeln auf und kommt mit einem verbesserten optischen Bildstabilisator. Der soll besonders bei Videos in Bewegung für deutlich schärfere Bilder sorgen. Dazu gleicht er statt wie bisher nur eine Achse jetzt zwei Achsen aus. An Bord ist auch wieder der vom G3 bekannte aber verbesserte Laserfokus. Er erlaubt laut Hersteller besonders schnelles Fokussieren (0,276 Sekunden). Dank der Schnellauslösefunktion Quick Shot sollen Schnappschüsse in 0,6 Sekunden möglich sein. Zusätzlich zum LED-Blitz bietet das G4 einen Farbspektrumsensor für eine bessere Farbwiedergabe bei Fotos – laut LG ein Novum bei Smartphones. Er soll durch eine automatische Anpassung der Farbtemperatur und des Weißabgleichs für bessere Ergebnisse sorgen.

Die neue Kamera verfügt über eine f1.8-Blende. LG hat auch einen größeren Bildsensor im 1/2,6-Zoll-Format verbaut. Verschlusszeiten, ISO, Weißabgleich, Helligkeit, Belichtung oder Auslösegeschwindigkeit lassen sich auf Wunsch manuell einstellen. Speichern von Bildern im RAW-Format ist ebenfalls möglich. Die Frontkamera mit f2.0-Blende löst 8 Megapixel auf.

LG G4 (Bild: LG Electronics)

Der 5,5-Zoll-Screen löst 2560 mal 1440 Bildpunkte (QHD) auf, was einer Pixeldichte von 538 ppi entspricht. Gorilla Glass 3 soll die Anzeige vor Kratzern schützen. Das Display des LG G4 nutzt ein IPS-Quantum-Panel, das 25 Prozent heller (500 Nits) und 50 Prozent kontrastreicher ist (Verhältnis 1500:1) als beim Vorgänger. Zugleich soll es die Farben Rot und Blau besser darstellen. LGs In-Cell-Technologie macht es auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Der Bildschirm nun eine leichte Biegung auf, die jedoch weniger stark ausfällt als beim G Flex 2. Sie soll dazu beitragen, dass das Smartphone bei Stürzen nicht so schnell kaputt geht.

Als Prozessor verbaut LG beim G4 Qualcomms Sechskernmodell Snapdragon 808. Die 64-Bit-CPU besitzt zwei 1,8 GHz schnelle Cortex-A57-Kerne und vier Cortex-A53-Cores. Außerdem ist ein Multimode-LTE-Modem enthalten. Für die Grafik kommt die Adreno 418 zum Einsatz. Diese ist für 2K-Displays gedacht (WQXGA, 2560 mal 1600 Pixel), kann aber auch externe 4K-Bildschirme via HDMI 1.4 ansteuern.

Wie schon beim G3 stattet LG das 32-GByte-Modell mit 3 GByte RAM aus. Ein MicroSD-Karteneinschub ist ebenfalls vorhanden. Mit dem lässt sich der interne Speicher laut LG um bis zu 2 TByte erweitern.

Als Betriebssystem dient Android 5.1 samt LGs Benutzeroberfläche UX 4.0 Diese bietet ein vereinfachtes Design und erleichtert die Bedienung. Mit einem doppelten Fingertipp auf die Rearkeys lässt sich beispielsweise bei ausgeschaltetem Display ein Foto aufnehmen. Die Galerie gruppiert Bilder nach Ort und Zeit der Aufnahmen. Verbesserungen gibt es auch beim Kalender, in den sich jetzt Termine aus Sozialen Netzen per Drag-and-drop eintragen lassen. Und das erweiterte Feature “Smart Notice” informiert nun auch über akkuhungrige Apps, die im Hintergrund laufen.



[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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