Live-Streaming App Periscope nun auch für Android erhältlich

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Periscope für Android (Screenshot: ITespresso)

Die von Twitter angebotene App hat sich seit ihrem Start auf iOS im März zu einem enormen Erfolg entwickelt. Auf Android-Smartphones ist mindestens Version 4.4 des Betriebssystems erforderlich. Zum Funktionsumfang gehören wie in der iOS-Version neben dem Streaming die Möglichkeiten, Kommentare abzugeben und sich zu vernetzen.

Twitter bietet seine Live-Streaming-App Periscope nun auch für Android an. Sie setzt mindestens Android 4.4 voraus udn steht bei Google Play zum Download bereit. Für iOS ist Periscope Ende März erhältlich geworden. Binnen zehn Tagen hat sie – vor allem in den USA – über eine Million Downloads erreicht. Die App streamt die Bilder der Kamera des Mobiltelefon live ins Netz. Davon machen in den USA Prominente wie Oprah Winfrey Gebrauch, in Deutschland sorgte vor allem Jan Böhmermann damit für Gesprächsstoff.

Periscope nun auch für Android verfügbar (Screenshot: ITespresso)

Die Versionen für Android und iOS unterscheiden sich vor allem in der Bedienung. Einen Live-Stream startet man unter Android mit Druck auf den roten Button. Grundfunktionen wie der erste Start, bei dem die App Streams seiner Twitter-Kontakte vorschlägt, sowie die Navigation zwischen Empfehlungsseiten durch Wischen sind identisch.

Eine “Sendung” lässt sich, nachdem sie vorbei ist, auch als Aufzeichnung verfügbar machen, so dass Nutzer sie später – sofern sie nicht vorher vom Urheber gelöscht werden in der Regel 24 Stunden lang – betrachten können. Dazu ist kein Upload erforderlich, die Datei wird zunächst bei dem Dienst zwischengespeichert. Diese Aufzeichnungen lassen sich von Betrachtern auch kommentieren. Wer sich nicht dem ganzen Netz offenbaren will, der kann – allerdings nur vor Beginn einer Aufzeichnung – über das Schlüsselsymbol festlegen, welche Personen zur “Sendung” eingeladen werden sollen.

Schärfster Konkurrent für Periscope beim Live-Streaming vom Smartphone aus ist die App Meerkat. Sie war sowohl unter iOS als auch für Android zuerst verfügbar. Twitter bekämpfte die Konkurrenz noch vor dem Start des eigenen Angebots, indem es deren Zugriff auf seine APIs unterband, durch den es Nutzern möglich war, Live-Streams via Twitter zu kommentieren.

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