Igel stellt aufgerüsteten Thin Client UD2 für Einsteiger vor

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Igel UD2 (Bild: Igel)

Der Hersteller von Thin- und Zero-Clients hat für Anfang Juni eine als Enstiegsmodell positionierte Erweiterungs eines Angebots angekündigt. Mit dem neuen Gehäusedesign soll es der UD2 Nutzern erleichern, weitere Geräte anzuschließen. Die Prozessorausstattung verbessert die Leistung laut Anbieter um bis zu 30 Prozent. Damit lassen sich auch Mitarbeiter bedienen, die bei der Arbeit HD-Inhalte benötigen.

Der Bremer Anbieter Igel Technology hat für Juni einen Thin Client für Nutzer angekündigt, die neben gängigen Office-programmen auch HD-Inhalte am Arbeitsplatz benötigen. Der als Einstiegsmnodell postionierte UD2 im Formfaktor eines Mini-Towers kommt mit dem Single-Core-Prozessor Intel Atom E3815 in 1,46 GHz Taktung.

Der Rechner mit Intels-Bay-Trail-Chipsatz (System on a Chip) greift auf 2 GByte DD3L-RAM und 2 GByte Flash-Speicher zu. Die Intel-HD-Grafik nutzt 64 bis 256 MByte davon als Shared Memory für die Darstellung des virtuellen VDI-Desktops. Die zwei Grafikanschlüsse (DVI-I und DVI-D) übertragen Bilder an unterschiedliche Monitore. Damit ist Dualview von zwei virtuellen Desktops über einen Rechner möglich – und somit etwa auch die gleichzeitige Übertragung von Full-HD-Videos in Echtzeit über zwei VDI-Systeme.

Drei USB-2.0-Anschlüsse auf der Rückseite und ein USB-3.0-Port an der Vorderseite des Gehäuses erlauben den Anschluss externer Geräte wie bei einem PC. Der VDI-Computer aus dem Netz kommt über einen Gigabit-Ethernet-Port. Optional können über separat bestellbare USB-Adapter auch parallele und serielle Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden.

Den UD2 positioniert Igel in seinem Thin-Client-Portfolio als leistungsfähiges Einstiegsmodell (Bild: Igel Technology).
Den UD2 positioniert Igel in seinem Thin-Client-Portfolio als leistungsfähiges Einstiegsmodell (Bild: Igel Technology).

Der lüfterlose Thin Client wiegt 0,9 Kilogramm und wird von einem externen Netzteil mit Strom versorgt. Er mists 20,5 mal 6,3 mal 19,4 Zentimeter mit Standfuß, respektive 20 mal 4,8 mal 18,2 Zentimeter ohne Standfuß. Die Leistungsaufnahme im Idle-Modus liegt bei 1 Watt, bei voller Arbeitslast benötigt das Gerät 5 Watt.

Das System stellt über Igels Linux-Variante Betriebssysteme wie Windows 7, 8.x oder Windows 10 bereit. Die Remote-Managementsoftware Igel Universal Management Suite (UMS) ist im Lieferumfang enthalten. Der Hersteller bietet Interessenten schon jetzt einzelne Testexemplare, offiziell soll der UD2 im Juni erhältlich sein. Preise will der Hersteller erst ab dem offiziellen Verkaufsstart nennen. Den baugleichen Zero Client IZ2 für den dedizierten Zugriff auf virtualisierte Desktops via Citrix HDX, Microsoft RemoteFX oder VMware Horizon (PCoIP) wird der Hersteller zum selben Zeitpunkt auf den Markt bringen.

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