Speedport Neo: Telekom kündigt Router für Netzwerk-Laien an

BreitbandNetzwerke
Speedport Router Neo (Bild: Deutsche Telekom)

Der Router für die IP-basierenden Anschlüse der Telekom wird direkt in der Steckdose platziert. Er ist DSL-Modem, Netzteil, DECT-Basisstation, Router und Powerline-Adapter in einem. Im Lieferumfang Preis ist ein am Neo angemeldetes Speedphone 10 enthalten. Der Speedport Neo ist ab Juni für rund 180 Euro erhältlich.

Mit dem Speedport Neo bietet die Deutsche Telekom ab Juni ihren Kunden für 179,99 Euro ein integriertes Gerät an, um ihre IP-basierenden Anschlüsse unkompliziert für Telefonie und Internetzugang nutzen zu können. Da der Speedport Neo fünf Geräte – DSL-Modem, Netzteil, DECT-Basisstation, Router und Powerline-Adapter – in einem vereint, ersparen sich Anbieter und Kunde auch eine Vielzahl von Kabeln – und der Support sich wahrscheinlich eine Vielzahl von Anrufen weniger versierter Kunden. Denn offenbar sind für viele selbst Beschreibungen wie “das gelbe Kabel in den gelben Anschluss am Router einstecken” noch zu kompliziert. Der Speedport Neo wird ab 16. Juni über alle eigenen Vertriebskanälen der Telekom sowie im Fachhandel angeboten.

Speedport Router Neo (Bild: Deutsche Telekom)

Nach dem Kauf wird der 12,3 mal 16,4 Zentimeter große und (ohne Stecker) 4,8 Zentimeter dicke Speedport Neo direkt in eine Steckdose eingesteckt. Beim Gewicht von 460 Gramm sollte die ihn auch bei dünneren Wänden noch aushalten können. Sie sollte allerdings nicht weiter als 2,5 Meter vom Telekom-Anschluss entfernt sein, denn so lang ist das fest am Speedport verbaute Ethernet-Kabel.

Um Anschluss und Nutzung zu vereinfachen, ist im Lieferumfang auch ein bereits am Neo angemeldetes Speedphone 10 enthalten. In nur fünf Schritten sollen sich der Router und das Telefon laut Hersteller dann in Betrieb nehmen lassen. Insgesamt lassen sich an der DECT-Basisstation bis zu fünf Telefone anmelden. Die Nutzung des Anrufbeantworters im Netz ist mit allen möglich. DECT- und auch WLAN-Verschlüssleung sind ab Werk eingestellt, die integrierte Firewall ebenfalls bereits vorkonfiguriert. Käufer können zudem auf die DSL-Hilfe-App der Telekom zugreifen.

Das verbaute DSL-Modem unterstützt ADSL und VDSL2 inklusive Vectoring bis 100 MBit/s. Intern funkt der Speedport Neo mit WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac mit bis zu 867 MBit/s. Die theoretisch mögliche Übertragungsrate über den ebenfalss verbauten Powerline-Adapter gibt die Telekom mit bis zu 750 MBit/s an. Auf einen internen ISDN-Bus, einen a/b-Port sowie einen USB-Anschluss hat man jedoch verzichtet. Ein Gigabit-Ethernet-Port ist dagegen an Bord.

Der Speedport Neo ist für Entertain und IP-Telefonie geeignet und unterstützt WLAN To Go. Mit WLAN To Go wird ungenutzte Bandbreite des eigenen Internetanschlusses über ein zweites WLAN als Hotspot mit anderen geteilt – laut Telekom ohne Auswirkungen auf die eigene Surfgeschwindigkeit und ohne Haftungsrisiko.

Spedsdport Neo (Bild: Deutsche Telekom)

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