Primos erlaubt iOS-Geräten ohne Airprint oder Print-Server zu drucken

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Primos (Bild: SEH Computertechnik)

Die Druckbox Primos für iPhones und iPads ist jetzt im Fachhandel. Sie kostet 299 Euro. Darüber lassen sich von beliebig vielen Endgeräten mit iOS bis zu zehn Netzwerkrucker ansteuern. Die Druckjobs werden dabei komplett über das interne Netz abgewickelt.

SEH Computertechnik hat jetzt mit dem Verkauf seiner bereits auf der CeBIT vorgestellten Druck-Box Promis begonnen. Die zum Preis von 299 Euro angebotene Appliance erlaubt es, bis zu zehn Drucker zu verwalten und beliebig viele iOS-Geräte einzubinden. Der Betrieb eines Print-Servers oder die Konfiguration von Apple Airprint erübrigen sich damit.

Primos (Bild: SEH Computertechnik)
Primos hilft Nutzern von iOS-Geräten unkompliziert Dokumente auf Druckern im Firmennetz auszudrucken (Bild: SEH Computertechnik).

Die Primos-Benutzerverwaltung ist Airprint-kompatibel, die Box als “Wide-Area Airprint” über mehrere Subnetze hinweg funktional. Über eine Oberfläche lassen sich die freigegebenen Drucker, Druckertreiber und die Zugriffsrechte zentral bearbeiten. Für die Nutzerverwaltung und Vergabe von Druckrechten werden Directory-Services wie Microsoft Active Directory, Linux Open LDAP und Apple Open Directory unterstützt. Anwender müssen sich zum Druck authentifizieren, die Ausgabedaten werden dann verschlüsselt. Die AES-Kryptographie (256 Bit) findet im internen Netz statt: Druckdaten bleiben so im Unternehmen. Auch die Verwaltung der Druckdaten erfolgt lokal.

Andere Ansätze, zum Beispiel der von Thin Print, unterscheiden sich dadurch, dass die Daten dabei eben nicht im Firmennetzwerk bleiben. Die Bemühungen der inzwischen von zahlreichen Druckerherstellern getragenen Mopria Alliance stehen erst am Anfang.

Die Lösung ermöglicht Nutzern von mobilen Apple-Geräten das Drucken im Unternehmensnetzwerk zudem unabhängig von der Marke des Druckers. Die Kommunikation läuft im Gegensatz zu einigen herstellerspezifischen Lösungen für den Netzwerkdruck, zugriffsgeschützt und verschlüsselt ab; die Hardware dazu benötigt nur ein einziges Netzwerkkabel. “Welche Geräte von welchem Hersteller dabei genutzt werden, ist ebenso unerheblich wie deren Airprint-Fähigkeit”, erklärt Dehne-Visic. Auch zusätzliche Software, Apps oder gesonderte Druck-Server seien nicht erforderlich, erklärt Mischa Dehne-Visic, Sales Director bei SEH Computertechnik.

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