CloudVirtualisierung

Citrix optimiert Auslieferung von virtuellen Desktops und Anwendungen

Xen App Strategies (Bild: Citrix)
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Der Anbieter hat seine Software für die “App Delivery” und die Übertragung von VDI-Systemen aktualisiert. Mit den Erweiterungen sollen sich Systemressourcen besser auf einzelne Anwendungsfälle anpassen lassen. Die Integration der Technik der im vergangenen Jahr erworbenen Firma Framehawk in die Xen-App- und Xen-Desktop-Produkte beschleunigt auch die Ausgabe komplexer 3D-Grafiken über Cloud-Infrastrukturen.

Citrix hat im Rahmen seiner Roadshow Citrix Synergy Änderungen an seiner Software angekündigt, die bei der Auslieferung von Daten und Programmen die vorhandene Infrastruktur besser nutzen als bislang. Die Framehawk-Techniken, die dabei in der Citrix Auslieferungstechnik HDX aufgehen, bringen Apps und Daten optimiert an das jeweilige Endgerät. Der Citrix Receiver sei dazu komplett neu geschrieben worden, beteuert der Hersteller. So können Xen App und Xen Desktop die VDI-Auslieferungen aus dem Citrix-Hypervisor noch schneller abarbeiten.

Citrix FIPS-zertifiziert (Bild: Citrix)
Citrix hat mit seinen neuen Versionen noch einmal die Sicherheitszertifizierung nach FIPS-Standard erweitert (Bild: Citrix).

Mit Hilfe der neuen Lösungen, so Citrix, können IT-Organisationen jeden Anwendungsfall abbilden und so Mitarbeitern das Arbeiten von Überall und auf allen Geräten ermöglichen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen neue Sicherheitsfunktionen und -zertifizierungen an, die in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentlicher Sektor benötigt werden. Und außerdem veröffentlichte Citrix ein neues Release für bestehende Xen-App-6.5-Kunden sowie Cloud-Services, die bei der Migration ganzer virtueller IT-Strukturen auf die aktuellen Versionen unterstützen.

Für Unternehmen, die Linux-Anwendungen oder Linux-Desktops nutzen, hat Citrix ein Feature für den Linux Virtual Desktop vorgestellt, das sich mit der Windows-Anwendungsbereitstellung in der XenApp- und XenDesktop-Lösung integriert. Citrix hat zudem die mobile Applikationsumgebung Worx Home in den aktualisierten Citrix Receiver integriert. Das soll Anwendern den Zugang zu Apps aus einer zentralen Anwendung unabhängig vom genutzten Gerät erleichtern.

Die erweiterte Software erkennt Leistungsschwankungen etwa in WLAN-Verbindungen und optimiert die Nutzung vorhandener Bandbreiten so, dass eine regelmäßige Auslieferung möglich ist – im Grunde ist das eine Ausweitung von QoS-Funktionen wie bei VoIP für Sprache hier auf die Anwendungsübertragung.

Die neue Receiver-Version nutzt Citrix Storefront, für das Version 3.0 angekündigt wurde. Diese soll das Finden und Nutzen virtueller, mobiler und SaaS-Apps erleichtern. Storefront 3.0 soll bald auch Services aus Xen App, Xen Desktop und Xen Mobile gebündelt anbieten. Es hat eine Frontend-Infrastruktur für alle Receiver und soll den Zugang zu Windows, Linux, Web-Apps und mobile Anwendungen vereinfachen und gleichzeitig IT-Abteilungen mehr Sicherheit und Flexibilität bei der App-Verwaltung gewähren.

Citrix präsentierte zudem Session Recording für Xen App und Xen Desktop. Mit dieser Funktion erhalten Administratoren genauere Einblicke in einzelne UserSessions. Eine neue Version des Desktop Player for Windows, die Citrix ebenfalls zeigte, soll sicheren Zugang zu Applikationen auf Windows-Laptops gewähren, egal ob sie im Online- oder Offline-Modus arbeiten.

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Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.

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