United Planet stellt Software für das Gefahrstoffmanagement vor

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Chemikalen Warnung (Bild: Sshutterstock/2-ooPiag)

Gesetzlichen Vorgaben zufolge müssen Unternehmen ab dem 1 Juni 2015 sämtliche eingesetzten Gefahrstoffe nach den GHS-Richtlinien kennzeichnen. Dabei soll ihnen “Intrexx Gefahrstoffmanagement 2.0” helfen. Die Anwendung ist für 729 Euro für alle Intrexx-User respektive -Devices in einem Portal erhältlich und lässt sich mit einer Flächen- und Raumverwaltung sowie einem DMS verknüpfen.

Der Freiburger Anbieter United Planet hat für seine Portallösung Intrexx eine Zusatzapplikation für das Gefahrstoffmanagement angekündigt. Die legt er Firmen grade jetzt ans Herz, da ab 1. Juni dafür verschärfte rechtliche Anforderungen gelten. Potenziell dafür Sorge tragen müssen etwa Kliniken, Firmen der Kunststoff- oder Automobilindustrie, aus dem Pharma-Bereich oder sonstigen herstellenden Branchen.

Mit dem GHS (Globally Harmonized System of Classification, Labelling and Packaging of Chemicals) wurde für sie ein weltweit einheitliches System zur Klassifizierung und Kennzeichnung von Chemikalien geschaffen. Seit Dezember 2012 müssen bereits chemische Reinstoffe nach den GHS-Richtlinien gekennzeichnet werden. Ab dem 1. Juni 2015 gilt die Richtlinie verbindlich dann auch für Gemische –wodurch sie noch einmal einen breiteren Anwenderkreis erfasst.

Den neuen Vorgaben zufolge Betriebe müssen dann alle eingesetzten Gefahrstoffe und deren Lagerorte dokumentieren. Mitarbeitern sind Informationen über die Stoffe und deren Handhabung bereitzustellen. Diese Aufgabe soll sich mit “Intrexx Gefahrstoffmanagement 2.0” einfacher bewältigen lassen. Die Software berücksichtigt laut United Planet alle rechtlichen Anforderungen und biete durch die enge Entwicklung zusammen mit Anwendern einen hohen Praxisbezug. Zu den abgedeckten Anforderungen aus dem Arbeitsalltag zähle die automatisierte Erstellung einer Feuerwehrliste ebenso wie eine anpassbare Grundstoffdatenbank.

Intrexx Gefahrstoffmanagement 2.0 (Screenshot: United Planet)

Bei der Lagerung eines neuen Produktes wird eine Lagerverträglichkeitsprüfung nach den Vorgaben der Technischen Regeln für Gefahrstoffe durchgeführt. Über die Zuordnung der Gefahrenhinweise ermittelt die Software automatisch die relevanten Piktogramme sowie das Signalwort und weist diese zu. Auch die Verwaltung von Herstellern und Lieferanten ist damit möglich. Die Zuordnung zu den Produkten ermöglicht dann auch schnell Kontakt zum richtigen Ansprechpartner aufzunehmen.

Zur Definition der Transportvorschriften sind alle Transportgefahrklassen inklusive der Piktogramme sowie die zugeordneten UN-Nummern samt Bezeichnung und Gefahrenzahl verfügbar. Die notwendigen Angaben zur Entsorgung können zudem unter Anwendung des EU-Abfallkatalogs erfolgen, da dafür alle Klassen, Gruppen und Abfallarten zur Verfügung stehen.

Die Anwendung setzt ein Intrexx-Portal voraus. Sie ist dann für 729 Euro für alle Intrexx-User respektive -Devices in einem Portal erhältlich und lässt sich mit einer Flächen- und Raumverwaltung sowie einem DMS verknüpfen. Die Runtime-Lizenz für Intrexx Professional kostet 1940 Euro netto, Alternativ sind eine entsprechende Anzahl von User-Lizenzen erhältlich.

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