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Aiptek erweitert Angebot um Pico-Projektor Pocket Cinema A100W

Pocket Cinema A100W (Bild: Aiptek)
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Der Pico-Projektor Pocket Cinema A100W von Aiptek unterstützt WLAN, Miracast- und Airplay. Außerdem verfügt er über einen HDMI-Ein und -Ausgang. Er lässt sich bereits in einer Entfernung von 50 Zentimetern von der Wand aufstellen und liefert dann ein 20 Zoll großes Bild. Der A100W ist ab sofort zur UVP von 349 Euro im Handel.

Aiptek hat sein Angebot mit dem Pocket Cinema A100W um einen kompakten Projektor erweitert, den der Hersteller sowohl privaten Nutzern wie auch Anwender in Firmen anbietet. Die Neuvorstellung misst 11,3 mal 11,2 Zentimeter, ist 3,5 Zentimeter dick und wiegt 280 Gramm. Sie verfügt über einen integrierten Lautsprecher und einen Akku mit einer Kapazität von 2000 mAh. Dieser lässt sich über die USB-Buchse bei Bedarf auch als Stromlieferant für Smartphones oder Tablets nutzen (maximal 100 mAh, 5 V). Als unverbindliche Preisempfehlung des ab sofort erhältlichen Projektors nennt Aiptek 349 Euro.

Pocket Cinema A100W (Bild: Aiptek)

Der Pocket Cinema A100W lässt sich in einer Entfernung von 50 bis 425 Zentimetern zur Projektionsfläche aufstellen und liefert dann ein Bild mit einer Diagonalen von 20 bis 167 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 16:9. Die Auflösung gibt Aiptek mit 854 mal 480 Pixeln (WVGA) an, den Kontrast mit 1000:1, die Helligkeit mit bis zu 120 Lumen. Für die verbauten RGB-LEDs nennt der Hersteller eine Lebensdauer von 20.000 Stunden.

Die Verbindung zu Geräten mit Windows, Android, Mac OS oder iOS nimmt der Beamer mittels WLAN (802.11 b/g/n), HDMI oder MHL auf. Auch Miracast und Airplay werden dafür unterstützt. Außerdem steht ein 3,5-Millimeter-Miniklinkenanschluss zur Verfügung.

Im Akkubetrieb hält der Pocket Cinema A100W zwischen 80 und 120 Minuten durch – je nachdem, mit welcher Helligkeit (100 respektive 40 Lumen) er betrieben wird. Im Normalmodus (60 Lumen) gibt Aiptek eine Betriebsdauer von 100 Minuten an.

Für den Präsentierenden gibt es die kostenlose App EZCast für Android (ab 4.0) und iOS (ab 5.0). Über sie ist die Konfiguration und Steuerung mit dem Smartphone möglich. Alternativ stehen am Gerät selber vier Tasten zur Verfügung. Der Fokusregler muss in jedem Fall manuell scharf gestellt werden.

Pocket Cinema A100W (Bild: Aiptek)

Aiptek liefert den Projektor mit externem Netzteil, HDMI-Kabel und MHL-Kabel aus. Zum Lieferumfang gehören außerdem eine Tasche und eine Schnellstartanleitung. Der Hersteller gewährt auf das Produkt 12 Monate Garantie.

Eine mögliche Alternative ist der bereits früher in diesem Jahr ebenfalls zur UVP von 349 Euro auf den Markt gekommene Philips PicoPix PPX 4350 Wireless, der hierzulande von Sagemcom vertrieben wird. Er fällt mit 9,7 mal 5,4 mal 1,7 Zentimetern und 129 Gramm noch etwas kleiner und leichter aus als die Neuvorstellung von Aiptek. Dafür erlaubt er auch nur Projektionen mit einer Diagonalen von bis zu 60 Zoll. Der Philips-Projektor lässt sich per Dongle ins WLAN einbinden. Außerdem sind ein Mini-HDMI-Port sowie ein Micro-SD-Slot vorhanden.

Für die Audioausgabe ist ein 1-Watt-Lautsprecher eingebaut, mittels Audio-Bluetooth-Funktion lässt sich der Ton auch über externe Lautsprecher abspielen. Für die Stromversorgung sorgt ein 1800-mAh-Lithium-Ionen-Akku. Je nach Modus liegt die Autonomiezeit zwischen 1,5 und 2 Stunden. Dem Aiptek-Projektor hat das Modell von Philips zudem den 4 GByte großen internen Speicher voraus, von dem sich Filme direkt abspielen lassen.

Der PicoPix PPX 4350 Wireless offeriert dafür mit 640 mal 360 Bildpunkten eine geringere Auflösung, mit 50 Lumen auch eine deutlich geringere Helligkeit. Das Kontrastverhältnis ist mit 1300:1 dagegen höher als beim Pocket Cinema A100W.

Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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