F-Secure macht Datenschutz-App Freedome für Mac OS verfügbar

Sicherheit
Freedome für Mac OS (Bild: F-Secure)

Die VPN-App richtet sich an Mac-Nutzer, die regelmäßig an öffentlichen Orten ins Internet gehen. Ihnen verspricht der Anbieter zu bessere Kontrolle über die Online-Privatsphäre. Dazu zählt der Schutz vor Tracking und Abfangen von Datenpakten im WLAN ebenso wie die Möglichkeit, Geo-Blocking aufzuheben oder Schnüffel- und Malware-Sites zu blockieren.

F-Secure hat etwas über ein Jahr nachdem es seine Privatsphäre-App Freedome erstmals vorgestellt hat – damals für Android und iOS- , jetzt eine Version für Mac OS nachgelegt. Die entsprechende Variante für Windows-PCs liegt bereits seit Ende Januar vor, eine Variante für Firmen wurde im April präsentiert.

F-Secure Logo (Bild: F-Secure)

Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheits-Apps konzentriert sich Freedome darauf, nahezu ohne Interaktion mit dem Benutzer wichtige Aspekte des Datenschutzes abzudecken. Zwar gehören Sicherheitsfunktionen auch zum Leistungsumfang, der Schwerpunkt und die Stärke von Freedome ist aber die Grauzone, in der es um noch erlaubte, aber möglicherweise unerwünschte Ausspähung geht. Komplett illegale Aktivitäten zu blockieren ist quasi nur die Grundlage, auf der das Programm aufsetzt und die als gegeben vorausgesetzt wird. Charmant ist, dass Freedome zudem im Regelbetrieb mit zwei Zuständen auskommt: “An” und “Aus”. Weitere Entscheidungen werden vom Nutzer eigentlich nicht verlangt.

Ist Freedome an, richtet es einen sicheren VPN-Tunnel für den Internetverkehr ein. Der darüber übertragene Datenverkehr ist so schon einmal gegen Kriminelle geschützt, die versuchen könnten, die Kommunikation etwa in einem öffentlichen WLAN mittels Man-in-the-Middle-Angriff abzufangen. Die App schützt dann zudem auch vor Unternehmen, die ohne Zustimmung des Nutzers versuchen, das Online-Verhalten aufzuzeichnen. Dazu gehört auch die mit der Einführung der Variante für Desktop-Rechner präsentierte, private Suchfunktion. Sie soll Anwendern helfen, an ihre Ergebnisse von Suchmaschinen zu gelangen, ohne etwa anhand von Cookies zum Beispiel durch das Werbenetzwerk von Google getrackt zu werden.

Freedome für Mac OS (Bild: F-Secure)

Das Feature “Private Suche” reicht dazu Anfragen an Suchmaschinen anonym ein und verhindert, dass die entsprechenden Suchbegriffe gespeichert werden. Die echte IP-Adresse des Anwenders wird von Freedome maskiert, sodass diese nicht auf Googles Servern landet und somit zusätzlich Anonymität gewährleistet ist. Dem Anbieter zufolge sind keine Auswirkungen auf Geschwindigkeit und Genauigkeit der erzielten Suchergebnisse zu bemerken.

Freedome blockiert außerdem Websites, die das Gerät mit Malware infizieren könnten. Komfortabel ist auch, dass Benutzer auf Reisen jederzeit einen von 17 virtuellen Orten auswählen können, um Geo-Blocking zu umgehen, sollte aus einzelnen Regionen der Zugriff auf bestimmte Inhalte beschränkt sein.

Freedome for Mac ist ab sofort als kostenlose Testversion verfügbar. Jahresabonnements bietet F-Secure für ein, drei respektive fünf Geräte regulär für 39,90, 44,90 beziehungsweise 59,90 Euro an. Aktuell kosten sie jedoch lediglich 29,90, 37,40 sowie 44,90 Euro. Die Mehrgerätelizenzen lassen sich auch plattformübergreifend für OS X, Windows, Android, iOS und Amazon Fire nutzen.

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