Busylight UC: Ampel für Unified-Communications-Nutzer

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Busylight UC (Bild: Bressner Technology)

Angebote für Unified Communications sind auch deshalb hilfreich, weil sie Team-Mitglieder darüber informieren, ob und mit was ihre Kollegen gerade beschäftigt sind. Was auf dem Bildschirm prima funktioniert, scheitert jedoch in herkömmlichen Büros. Das auf dem Monitor montierbare Busylight UC soll hier Abhilfe schaffen.

Kommunikationsspezialist Bressner Technology hat sein Portfolio für Unified Communication um das Busylight UC erweitert, das als Ergänzung für Nutzer von Microsoft Lync und Skype for Business angeboten wird. Das auf dem Computermonitor montierbare Zubehör überträgt die Präsenzinformationen aus den Kommunikations-Tools in die reale Welt: So werden auch die Kollegen in Büros und Call Centern deutlich und einfach über den Arbeitsstatus informiert. Busylight UC für Microsoft Lync ist bei Bressner Technology ab sofort ab 39,95 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich.

Busylight UC (Bild: Bressner Technology)
Busylight UC überträgt Präsenzinformatioenn aus Lync und Skype for Business ins Großraumbüro (Bild: Bressner Technology).

Busylight UC ist eine elf Zentimeter hohe Röhre aus schwarzem Aluminium und lässt sich auf jedem Computermonitor befestigen. Strom und die erforderlichen Daten erhält es über ein zum Lieferumfang gehörendes, drei Meter langes USB-Kabel. Am oberen Ende der Röhre zeigt eine Leuchte die aus Lync respektive Skype for Business bekannten Statusinformationen in den an. Rot steht wie bekannt für “Beschäftigt”, ein langsam pulsierendes rotes Licht zeigt an, dass sich der Kollege im Telefongespräch, gelbes Licht, dass er sich gerade nicht am Platz befindet. Violettes Licht heißt “Bitte nicht stören” und grünes Licht wie gewohnt “verfügbar”.

So kann jeder Mitarbeiter auch von weitem bereits erkennen, ob der Kollege gerade ansprechbar ist oder nicht gestört werden sollte. Wahlweise sind zudem acht Klingeltöne einstellbar. Die müssen aber nicht genutzt werden, sondern lassen sich auch stummschalten.

Als Systemvoraussetzungen nennt Bressner für das von ihm vertriebene UC-Zubehör Microsoft Lync 2010 oder 2013 respektive Skype for Business. Als Betriebssystem ist mindestens Windows XP SP3 erforderlich, außerdem muss .NET-3.5 installiert sein. Ein Update der Software für Skype for Business ist nicht notwendig, für die Anbindung sorgt eine zum Download bereitstehenden Treibersoftware.

Neben dem so deutlich erkennbaren Arbeitsstatus und dem durch weniger Störungen bewirkten Produktivitätszuwachs stellt Bressner auch die Unterstützung bei eingehenden Anrufen heraus. Busylight UC leuchtet farbig und klingelt – sofern nicht stummgeschaltet – bei eingehenden Lync-Calls. Das helfe insbesondere bei Computern ohne Lautsprecher Mitarbeitern, die den Kopfhörer kurz abgesetzt haben, den Anruf zu bemerken.

Tipp der Redaktion: Mitte April hat Microsoft seiner Unified-Communications-Lösung Lync ein umfangreiches Update spendiert, wodurch sie dem klassischen Skype nun stark ähnelt. Das schlägt sich in einer Umbenennung in Skype for Business nieder. Doch was bringt das Update außer einem neuen Namen? ITespresso ist dieser Frage im Artikel Skype for Business: Was bringt der Lync-Nachfolger KMU? nachgegangen.

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