ThinkCentre Chromebox: Lenovo stellt Mini-PC mit Intel-CPU vor

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Die ThinkCentre Chromebox hat ein Volumen von einem Liter (Bild: Lenovo).

Der PC mit einem Volumen von einem Liter ist mit einer aktuellen Intel-Core-CPU, 4 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte großer SSD ausgestatte. Als Betriebssystem dient Chrome OS. Lenovo empfiehlt den Einsatz in Bildungseinrichtungen sowie kleinen Unternehmen. Dort kann die Neuvorstellung auch mit dem All-in-One-System ThinkCentre Tiny-in-One kombiniert werden.

Lenovo hat mit der ThinkCentre Chromebox eine Ergänzung seiner Reihe ThinkCentre-Tiny vorgestellt, die mehrere kompakte Mini-PCs umfasst. Die Neuvorstellung richtet sich in erster Linie an Bildungseinrichtungen und kleine Firmen. Mit der Cloud-Anbindung eignet sie sich vor allem für Umgebungen, in denen mehrere Nutzer auf dieselben Daten zugreifen müssen. Außerdem ist der Zugriff von verschiedenen Geräten aus möglich. Ein Mitarbeiter könnte beispielsweise im Büro die Chromebox nutzen und unterwegs ein Chromebook.

Die ThinkCentre Chromebox wird voraussichtlich im Juni ab 199 Dollar auf den Markt kommen. Bei Bedarf Akann sie wie seit Dezember ion Deutschland lieferbaren, Windows-basierenden Modelle ThinkCentre M73 Tiny und M53 Tiny mit dem modularen All-in-One-System ThinkCentre Tiny-in-One kombiniert werden. Das ThinkCentre Tiny-in-One ist bereits seit Oktober zum Preis von 279 Dollar erhältlich.

Die ThinkCentre Chromebox hat ein Volumen von einem Liter (Bild: Lenovo).
Die ThinkCentre Chromebox hat ein Volumen von einem Liter (Bild: Lenovo).

Die Chromebox wird von einem Intel-Core-Prozessor der fünften Generation auf Basis der Broadwell-Architektur angetrieben. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß. Für Daten stehen 16 GByte SSD-Speicher zur Verfügung. Das das Konzept von Chrome OS vorsieht, dass Nutzer ihre Daten in der Cloud ablegen gibt es üblicherweise zwei Jahre lang kostenfrei nutzbare 100 GByte Online-Speicher bei Google Drive zum Gerät dazu.

Neben je einem HDMI- und DisplayPort-Ausgang, einen Kombi-Anschluss für Kopfhörer oder Mikrofon bietet die ThinkCentre Chromebox auch vier USB-3.0-Ports, davon je zwei vorne und hinten. Außerdem sind ein Gigabit-Ethernet-Port, WLAN und ein Trusted Platform Module (TPM) integriert. Das vorinstallierte Chrome OS setzt auf Linux auf, seine Anwendungen laufen im Chrome-Browser. Das System wird ebenso wie der Browser alle paar Wochen automatisch aktualisiert. Anwender müssen sich weder um Updates noch Virenschutz kümmern.

Administratoren können auf ein zentrales Gerätemanagement und Asset-Tracking zugreifen sowie Safe-Browsing-Richtlinien für Benutzer festlegen. Sie haben zudem die Möglichkeit, die USB-Ports zu deaktivieren.

Um die ThinkCentre Chromebox zusammen mit dem ThinkCentre Tiny-in-One nutzen, wird sie in ene Halterung an der Rückseite des 23-Zoll-Monitors eingeschoben. Sie lässt sich dann mit wenigen Handgriffen ohne Werkzeug anschließen. Der Bildschirm bietet zusätzlich Platz für ein optionales optisches Laufwerk. Diese Kombination ermöglicht Lenovo zufolge “einfache und kostengünstige Upgrades, ohne die Notwendigkeit, das Display austauschen zu müssen”.

Das ThinkCentre Tiny-in-One 23 verfügt laut Datenblatt (PDF) über vier USB-Ports, von denen zwei von vorne zugänglich sind. Sein 23-Zoll-Monitor bietet eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten. Der Kontrastwert ist mit 1000:1 angegeben. Der Bildschirm lässt sich von minus 5 bis plus 35 Grad neigen, um 45 Grad zu beiden Seiten drehen sowie um 11 Zentimeter in der Höhe verstellen.

Die Chromebox kann auch auf der Rückseite eines Monitors montiert werden (Bild: Lenovo).
Die Chromebox kann auch auf der Rückseite eines Monitors montiert werden (Bild: Lenovo).

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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