Paessler gibt PRTG Network Monitor an gemeinnützige Organisationen kostenlos ab

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Administrator Netzwerk (Bild: Shutterstock/YORIK)

Der Hersteller verlost im Rahmen einer Aktion 1000 Vollversion des Netzüberwachungsprogramms mit jeweils 1000 Messpunkten an karitative Einrichtungen. Diese können sich ab sofort dafür bewerben. Paessler spricht nur deutsche Non-Profit-Organisationen mit der Aktion an. Kommerzielle Nutzer bekommen immerhin die ersten 100 Sensoren kostenfrei.

Paessler will die Kundenbasis seines PRTG Network Monitor erweitern, indem der Hersteller die Software an karitative Institutionen verlost. Diese können sich derzeit per Internet um die Software-Spende bewerben. Zuvor hatte der Hersteller schon die Anzahl der kostenlosen Sensoren in seiner Freeware-Version von 30 auf 100 erhöht, um mehr Unternehmen zum Einsatz seines Tools zu bewegen.

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Der PRTG Network-Monitor bietet auch einen Überblick über das verwaltete Netzwerk (Bild: Paessler AG).

Die an die Organisationen vergebene Software-Lizenz kostet normalerweise 2380 Euro (inklusive Umsatzsteuer). Ende des Aktionszeitraums ist der 15. Juni 2015. Pro Lizenz lassen sich 1000 unterschiedliche Soft- oder Hardwareveränderungen erfassen, etwa die Temperaturveränderung im Server-Raum oder die zu Anzahl von SQL-Server-Inhalten. Das Programm kann auch auf Sensoren reagieren, wie sie später im Internet der Dinge zum Einsatz kommen.

PRTG Network Monitor ermittelt unter anderem die Verfügbarkeit und Auslastung von Geräten oder misst die Nutzung von Bandbreiten. Automatisierte Reaktionen bei Überschreitung von Grenzwerten soll Probleme finden und helfen sie zu beheben, bevor sie zu einer ernsthaften Gefahr werden.

Vordefinierte SQL-Sensoren für MySQL, Microsoft SQL, ADO SQL oder Oracle SQL können zum Beispiel durch die Überwachung verschiedener Standardparameter und getriggerter SQL-Abfragen sofort reagieren, wenn etwa die Kosten in der ERP-Lösung überhand nehmen oder andere Datenbank-Inhalte Schwellenwerte überschreiten. Weitere Einsatzbeispiele sind die Druckerüberwachung , das Flow-Monitoring von Switches und Routern via Flow-Sensor (NetFlow, sFlow, jFow und IPFIX), oder das Beobachten von Firewalls.

Das Lizenzmodell der Vollversion richtet sich nur nach der Anzahl der Sensoren. “Wir definieren einen Sensor als eine bestimmte Monitoring-Einheit, zum Beispiel die Speichernutzung. Im Durchschnitt rechnen wir zehn Sensoren pro Gerät”, erklärt der Hersteller. Upgrades kosten nur die Preisdifferenz zwischen der kleineren und größeren Lizenz.

Die Version mit 100 Sensoren kostet 392,70 Euro, mit 500 solcher Fühler sind 1248 Euro, für Tausend verlangt der Anbieter 2380 Euro und für 5000 fallen 8330 Euro an. Eine unbegrenzte Sensorenzahl bekommen Firmen für 11.900 Euro.

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