Druckkostenrechner 2.0 ermittelt Seitenpreise für individuelles Druckverhalten

DruckerWorkspace
Drcuker (Bild: Shutterstock/silroby80)

Tonerzentrale.de stellt mit der kostenlosen Anwendung eine Hilfe für die Entscheidung beim Druckerkauf bereit. Sie zeigt nicht nur die Gerätepreise an, sondern dient auch dazu, das passende Verbrauchsmaterial und vor allem dessen Kosten zu ermitteln. Dabei lässt sich individuell einstellen, wie viel voraussichtlich gedruckt werden soll.

Tonerzentrale.de hat das Tool Druckkostenrechner 2.0 zum Download bereitgestellt. Es erlaubt Anwender mit einigen Klicks herauszufinden, welcher der für sie passende Drucker ist und was sie das Gerät sowie das voraussichtlich erforderliche Verbrauchsmaterial insgesamt kosten wird. Dazu liefert es jeweils einen zu erwartenden Seitenpreis. Es macht so die Gesamtkosten unterschiedlicher Modelle vergleichbar.

Laut Tonerzentrale-Geschäftsführer Rudolf Schor, wird die Entscheidung beim Druckerkauf in der Regel maßgeblich durch den Einstandspreis der Geräte beeinflusst. Die Folgekosten, die tendenziell umso höher liegen, umso kleiner der gewählte Drucker ist, spielen dabei kaum eine Rolle. Versuche das zu ändern, wie sie etwa Kodak unternommen hat, blieben erfolglos.

Die Hersteller sind daher nahezu gezwungen, sich zumindest in Segmenten, in denen Druckgeräte einzeln angeschafft werden, beim Preis zu unterbieten und darauf zu hoffen, in der Folge am Verbrauchsmaterial etwas zu verdienen.

Auswahl der gewünschten Funktionsmerkmale für das Druckgerät beim Druckkostenrechner 2.0 (Screenshot: Tonerzentrale.de)
Auswahl der gewünschten Funktionsmerkmale für das Druckgerät beim Druckkostenrechner 2.0 (Screenshot: Tonerzentrale.de)

Während in größeren Firmen Seitenpreis- und Klickmodelle für Transparenz sorgen oder sich die Kosten mit Managed Print Services recht genau kalkulieren lassen, tappen Verbraucher oder kleine Firmen oft noch im Dunkeln. Ihnen fällt der Vergleich der tatsächlich zu erwartenden Kosten durch das Verbrauchsmaterial aufgrund unterschiedlicher Packungsgrößen, Reichweiten und Herstellerangaben recht schwer.

Druckkostenrechner 2.0 soll hier auch für technisch Unerfahrene Abhilfe schaffen. Der Auswahlprozess beginnt beim Druckgerät. Hier lässt sich angeben, ob ein bestimmter Hersteller bevorzugt wird und welche grundlegenden Merkmale gewünscht sind- zum Beispiel ob Schwarzweißdruck ausreicht oder ob Farbdrucker erforderlich ist, und ob Papier nur in DIN A4 oder auch in DIN A3 bedruckt werden soll. Anschließend wird festgelegt, welche Schnittstellen erforderlich sind, ob ein Drucker- oder Multifunktionsgerät benötigt wird, welche Druckgeschwindigkeit und welche Garantieleistung man haben möchte.

Das Tool schlägt auf Grundlage der Eingaben dann geeignete Geräte vor. Für die lassen sich dann die Kosten durch Angabe der voraussichtlich zu druckenden Seiten und der Laufzeit vergleichen. Außerdem sieht man dort auch, welches Verbrauchsmaterial dafür angeboten wird und was Verschleißteil wie zum Beispiel die Trommeleinheit kosten, wenn sie ersetzt werden müssen.

Tonerzentrale.de verlinkt übrigens bei allen Angeboten zum eigenen Online-Shop – das kostenfreie Tool ist also nicht ganz uneigennützig. Wer dem Anbeiter nicht traut, der kann seine Ergebnisse daher mit Alternativen überprüfen – etwa dem Online-Angebot druckkosten.de.

Druckkostenrechner 2.0 zeigt auch, wie sich die zu erwartenden Gesamtkosten zusammensetzen (Bild: Tonerzentrale.de)
Druckkostenrechner 2.0 zeigt schließlich an, wie sich die zu erwartenden Gesamtkosten zusammensetzen (Bild: Tonerzentrale.de).

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